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	<title>helve.org</title>
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	<pubDate>Sat, 03 May 2008 15:08:02 +0000</pubDate>
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		<title>monolog von gregor schneider</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 14:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[interview]]></category>
<category>interview</category><category>künstlerIn</category><category>kritik</category><category>medien</category><category>raum</category>
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		<description><![CDATA[	
Interview mit Gregor Schneider (via 3sat)
	&#8220;jeder mensch sollte den raum selbst bestimmen k&#246;nnen in dem er stirbt und auch die damit verbundenen rituale.” der k&#252;nstler gregor schneider nimmt in einem telefoninterview mit 3sat stellung zu seinem konzept einen von ihm eigens gebauten raum f&#252;r eine sterbende person zu verf&#252;gung zu stellen. einige medien reduzierten eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.3sat.de/mediathek/stills/8152_big.jpg" style="float: left; padding: 5px" width="416" height="232" /><br />
<br clear="all" /><a class="previewlink" href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=8152"><big>Interview mit Gregor Schneider (via 3sat)</big></a><a class="previewlink" href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=8152"></a></p>
	<p><strong>&#8220;jeder mensch sollte den raum selbst bestimmen k&#246;nnen in dem er stirbt und auch die damit verbundenen rituale.”</strong> der k&#252;nstler <a class="previewlink" href="http://www.gregorschneider.de/">gregor schneider</a> nimmt in einem telefoninterview mit 3sat stellung zu seinem konzept einen von ihm eigens gebauten raum f&#252;r eine sterbende person zu verf&#252;gung zu stellen. einige medien reduzierten eine seiner fr&#252;her get&#228;tigten aussagen darauf, einen toten/sterbenden menschen ausstellen zu wollen und ganz deutschland hatte endlich wieder einen kunstskandal. seit damals muss sich schneider mit l&#228;stigen, beldeidigenden und anonymen drohmails herumschlagen. auch in diesem interview scheint der journalist den kern schneiders aussage nicht zu begreifen, was gregor schneider im letzten drittel des interviews dazu bewegt einmal tief durzuatmen um darauf mit einem sichtlich genervten “nochmals..” seinen standpunkt erneut klar zu machen.
</p>
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		<title>pdf design mag - destructed.info</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 21:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[schönes vom netz]]></category>

		<category><![CDATA[design]]></category>

		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

		<category><![CDATA[magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[	pdf design mag - destructed.infoals ich mich vor &#252;ber einem jahr regelm&#228;&#223;ig auf die suche nach pdf magazinen mit fokus kunst&#38;design machte, fiel mir auch das hamburger zines destructed.info auf den bildschirm. das monothematisch ausgerichte kunst und design magazin ist mittlerweile auf 16 ausgaben angewachsen, 155 k&#252;nstlerInnen haben bislang arbeiten zu verf&#252;gung gestellt. ein auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://destructed.info/img/title.gif" height="93" width="533" style="float: left; padding: 5px" /><br clear="all" /><a class="previewlink" href="http://destructed.info/">pdf design mag - destructed.info</a>als ich mich vor &#252;ber einem jahr regelm&#228;&#223;ig auf die suche nach pdf magazinen mit fokus kunst&amp;design machte, fiel mir auch das hamburger zines destructed.info auf den bildschirm. das monothematisch ausgerichte kunst und design magazin ist mittlerweile auf 16 ausgaben angewachsen, 155 k&#252;nstlerInnen haben bislang arbeiten zu verf&#252;gung gestellt. ein auf jede ausgabe abgestimmter audio-track gibt den einzelnen pdfs den letzten schliff. verantwortlich f&#252;r das projekt zeichnen sich        Phillipp Michaelis &amp; Peer Fischer.
</p>
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</p>]]></content:encoded>
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		<title>und der wilde Knabe brach s’R&#246;slein auf der Heiden</title>
		<link>http://helve.org/2008/05/02/und-der-wilde-knabe-brach-sroeslein-auf-der-heiden/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 00:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[autor]]></category>

		<category><![CDATA[geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[literatur]]></category>

		<category><![CDATA[diskurs]]></category>

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		<description><![CDATA[	
ein gedicht, dass auch heute noch in schulen und kinderg&#228;rten als kinderlied gesungen wird, ist wolfgang von goethes &#8220;heidenr&#246;slein&#8221;. das lesen der zeilen hinterl&#228;&#223;t aber einen eher bitteren nachgeschmack und man wird dabei das gef&#252;hl nicht los, dass man gerne kotzen m&#246;chte bei dem beschriebenen &#8220;liebesakt&#8221; viel gewalt im spiel ist. (danke eva f&#252;r den hinweis)
	Heidenr&#246;slein - von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://helve.org/wp-content/uploads/heidenroeslein_praege_i_1__220x342_.jpg" alt="roeslein" width="150" height="282" /><img src="http://helve.org/wp-content/uploads/heidenroeslein_praege_i_3__220x351_.jpg" alt="roeslein" width="150" height="300" /><img src="http://helve.org/wp-content/uploads/heidenroeslein_praege_i_4__220x341_.jpg" alt="roeslein" width="150" height="280" /><br />
ein gedicht, dass auch heute noch in schulen und kinderg&#228;rten <a class="previewlink" href="http://www.schule.at/index.php?url=kategorien&#038;kthid=6885">als kinderlied gesungen</a> wird, ist wolfgang von goethes &#8220;heidenr&#246;slein&#8221;. das lesen der zeilen hinterl&#228;&#223;t aber einen eher bitteren nachgeschmack und man wird dabei das gef&#252;hl nicht los, dass <span style="text-decoration: line-through" class="Apple-style-span">man gerne kotzen m&#246;chte</span> bei dem beschriebenen &#8220;liebesakt&#8221; viel gewalt im spiel ist. (danke <a class="previewlink" href="http://eh.helve.org">eva</a> f&#252;r den hinweis)</p>
	<blockquote style="background-color: #f3f3f3; margin-top: 15px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; color: #777777; padding: 10px"><p><span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Heidenr&#246;slein - von Johann Wolfgang von Goethe:</span> 1. Sah ein Knab ein R&#246;slein stehn, R&#246;slein auf der Heiden; War so jung und morgensch&#246;n, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah’s mit vielen Freuden, R&#246;slein, R&#246;slein R&#246;slein rot. R&#246;slein auf der Heide. 2. Knabe sprach: “ich breche dich, R&#246;slein auf der Heiden”; R&#246;slein sprach “ich steche dich, Dass du ewig denkst an mich, Und ich wills nicht leiden” R&#246;slein, R&#246;slein R&#246;slein rot. R&#246;slein auf der Heide. 3. Und der wilde Knabe brach s’R&#246;slein auf der Heiden. R&#246;slein wehrte sich und stach, Half ihm doch kein Weh und Ach, Musst’ es eben leiden. R&#246;slein, R&#246;slein R&#246;slein rot. R&#246;slein auf der Heide.     </p></blockquote>
	<blockquote style="background-color: #f3f3f3; margin-top: 15px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; color: #777777; padding: 10px"><p> </blockquote>
</span><a class="previewlink" href="http://www.uni-kassel.de/frau-bib/publikationen/ariadne_alt_inhalt_39.html#kuenzel"><strong>Christine K&#252;nzel - Knabe trifft R&#246;slein auf der Heide</strong></a> (Goethes „Heidenr&#246;slein“ im Kontext einer Poetik sexueller Gewalt) - Bis heute ist das „Heidenr&#246;slein“ in Volksliedsammlungen unter der Rubrik „Liebeslied“ zu finden, wobei auch die Illustrationsgeschichte eine Deutung in diesem Sinne &#252;ber Jahrhunderte unterst&#252;tzt hat. Da wundert es nicht, dass literaturwissenschaftliche Arbeiten, die explizit das Thema der Darstellung sexueller Gewalt in dem Lied behandeln, die Ausnahme bilden. Das Anliegen des Beitrags ist es, das „Heidenr&#246;slein“ einmal im Hinblick auf eine Poetik sexueller Gewalt zu lesen, d.h. bestimmte Merkmale herauszuarbeiten, die einer Tradition der Darstellung sexueller Gewalt in der Lyrik entsprechen und auf Aspekte hinzuweisen, die sich dieser Tradition entziehen. Es gilt also, eine bestimmte Poetik bzw. Ikonographie zu entdecken, die daf&#252;r spricht, dass das „Heidenr&#246;slein“ durchaus Bestandteil einer literarischen Tradition der &#220;berblendung von sexueller Gewalt und Liebe ist. Ein Blick in den Katalog poetischer Repr&#228;sentationsformen sexueller Gewalt gen&#252;gt, um festzustellen, dass der Topos des „Rosenbrechens“ vom Mittelalter bis weit &#252;ber das 18. Jahrhundert hinaus sowohl als Symbol sexueller Gewalt als auch als Liebessymbol fungierte. <a class="previewlink" href="http://radicalhumanity.org/index.php?p=7">via radicalhumanity.org / crossposting</a>
</p>
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		<title>&#8220;das gender thema&#8221; - studentInnentag 2008</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/30/das-gender-thema-studentinnentag-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 18:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[raum]]></category>

		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<category><![CDATA[graz]]></category>

		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[künstlerIn]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	machtwort: &#8220;hier hat sich die k&#252;nstlerin dem gender-thema angenommen&#8221; (zitat peter pakesch)
	vergangenen montag fand im kunsthaus graz der studentInnentag 2008 statt. die studentInnen blieben aber gro&#223;teils aus. mein letzter kunsthausbesuch lag schon etwas zur&#252;ck, soda&#223; ich die gelegenheit dazu nutzte, mir unter anderem die aktuelle ausstellung &#8220;thyssen-bornemisza art contemporary&#8221; durch eine f&#252;hrung von peter pakesch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>machtwort:</strong> &#8220;hier hat sich die k&#252;nstlerin dem gender-thema angenommen&#8221; (zitat peter pakesch)</p>
	<p>vergangenen montag fand im kunsthaus graz der studentInnentag 2008 statt. die studentInnen blieben aber gro&#223;teils aus. mein letzter kunsthausbesuch lag schon etwas zur&#252;ck, soda&#223; ich die gelegenheit dazu nutzte, mir unter anderem die aktuelle ausstellung &#8220;thyssen-bornemisza art contemporary&#8221; durch eine f&#252;hrung von peter pakesch n&#228;her erkl&#228;ren zu lassen.</p>
	<p>die f&#252;hrung erwies sich aber als wenig ansprechend und wirkte durch die spartanischen ausf&#252;hrungen zu den kunstwerken eher lieblos. ohne ansatzweise auf die komplexit&#228;t verschiedener arbeiten einzugehen streifte peter pakesch die verschiedenen stationen im schnelldurchlauf und w&#252;rdigte die einzelnen kunstwerke mit maximal 2 - 3 s&#228;tzen.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/sarah_lucas_bunny-gets-snookered.jpg' alt='sarah lucas_bunny gets snookered'   width="180" height="262"/><br />
&#8220;bunny gets snookered&#8221; @ sarah lucas<br />
als er bei der arbeit von sarah lucas -bunny gets snookered- als einziges statement den satz &#8220;hier hat sich die k&#252;nsterlin dem gender-thema angenommen&#8221; im raum stehen lie&#223;, sp&#252;rte ich den drang zu gehen und wechselte einen stock tiefer zum vortrag des brasilianischen k&#252;nstlers ernesto neto, der im gegensatz zu herrn pakesch sehr bereitwillig &#252;ber seine werke auskunft gab.</p>
	<blockquote><p><strong>Ernesto Neto</strong> (*1964) gilt als einer der f&#252;hrenden K&#252;nstler der brasilianischen Kunstszene, er lebt und arbeitet in Rio de Janeiro. Seine Installationen sind biomorphe Skulpturen, die nicht selten den gesamten Ausstellungsraum ausf&#252;llen. Als Arbeitsmaterial bevorzugt Neto elastisches Polyamid in Form von Schl&#228;uchen, die an Nylonstr&#252;mpfe erinnern. Er f&#252;llt sie mit unterschiedlichen Materialien und verleiht ihnen damit eine spezifische und variable Form. </p></blockquote>
	<p>ernesto neto war bei der pr&#228;sentation seiner arbeiten in seinem element. &#252;beraus lebhaft f&#252;hrte er voller elan durch wichtige k&#252;nstlerische stationen seines lebens, sprang zwischendurch immer wieder von seinem sessel auf, um mitunter stark gestikulierend die herangehensweise an seine arbeiten zu unterstreichen. er schweifte gro&#223;r&#228;umig aus, ohne dabei ins banale abzugleiten. nach dem vortrag war es m&#246;glich mit dem k&#252;nstler seine (zu dem zeitpunkt gerade im aufbau befindliche) installation zu begehen.  muy simpático.</p>
	<p>einige arbeiten von ernesto neto:<br />
<img src='http://helve.org/wp-content/uploads/ernesto_neto_002.jpg' alt='ernesto neto'  width="340" height="453"/><br />
© ernesto neto<br />
<img src='http://helve.org/wp-content/uploads/ernesto_neto.jpg' alt='ernesto neto'  width="300" height="190"/><br />
© ernesto neto<br />
<img src='http://helve.org/wp-content/uploads/neto01a.jpg' alt='ernesto neto'  width="500" height="331"/><br />
© ernesto neto<br />
<img src='http://helve.org/wp-content/uploads/neto02.jpg' alt='ernesto neto'  width="354" height="240"/><br />
© ernesto neto<br />
<img src='http://helve.org/wp-content/uploads/neto03.jpg' alt='ernesto neto'  width="300" height="225"/><br />
© ernesto neto</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=549&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_549" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>mit trompeten und posaunen - interview mit der literaturplattform poetro</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/16/mit-trompeten-und-posaunen-interview-mit-der-literaturplattform-poetro/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 18:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[kollektiv]]></category>

		<category><![CDATA[interview]]></category>

		<category><![CDATA[literatur]]></category>

		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	 13 autorInnen - aus dem umfeld der in salzburg gegr&#252;ndeten  literaturplattform poetro  - haben im eigenverlag ihr erstes buch ver&#246;ffentlicht.
	“perVERS  - anthologie junger autorInnen” ist der titel der textsammlung, welche seit anfang m&#228;rz bei ihren lesungen, oder &#252;ber ihre webseite k&#228;uflich erworben werden kann. helve fragt catherine t. nicholls und christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/pervers-buchcover.jpg' alt='buchcover perVERS' align='left' width="200" height="250"/> <size=14>13 autorInnen - aus dem umfeld der in salzburg gegr&#252;ndeten <a class="previewlink" href="http://poetro.at"> literaturplattform poetro </a> - haben im eigenverlag ihr erstes buch ver&#246;ffentlicht.</p>
	<p><strong>“perVERS  - anthologie junger autorInnen”</strong> ist der titel der textsammlung, welche seit anfang m&#228;rz bei ihren lesungen, oder &#252;ber ihre webseite k&#228;uflich erworben werden kann. helve fragt catherine t. nicholls und christian winkler (2 autorInnen und wegbegleiterInnen der plattform) nach ihren pers&#246;nlichen perversit&#228;ten, st&#246;&#223;t sich am etwas eigenwilligen titel, und will wissen, was eigentlich aus der auf der r&#252;ckseite des buches postulierten revolution geworden ist.</size></p>
	<p><br/><br />
<br/><br />
<br/></p>
	<p><strong>helve: habt ihr perverse eigenheiten an euch?</strong></p>
	<p>christian w.: perverse eigenheiten hat, glaub ich, jeder mensch, der sich nicht g&#228;nzlich einer wohlgestalteten norm unterwirft. frei &#252;bersetzt bedeutet pervers ja im grunde nichts anderes als eigenartig. solltest du rein zuf&#228;llig auf den titel unserer ersten publikation abzielen (&#228;hem): ja. das buch ist eigenartig.</p>
	<p><strong>helve: inwiefern?</strong></p>
	<p>catherine n.: also ich finde das buch nicht eigenartig.</p>
	<p>christian w.: in erster linie ist es eigenartig, weil es keinen verlag im herk&#246;mmlichen sinne hat. das allein ist zwar an sich noch nichts besonderes, weil es ja zig b&#252;cher gibt, die von autorInnen im eigenverlag herausgebracht werden. eigenartig, also besonders, finde ich aber den versuch, dass 13 junge menschen sich auf einen haufen hauen und in einem gemeinschaftlichen prozess ein buch herausbringen.</p>
	<p>catherine n.: das buch ist eigen, doch nicht eigenartig. finde ich. meiner meinung nach sind es gar nicht so die umst&#228;nde, die es das machen, sondern eher die INst&#228;nde. also der inhalt.</p>
	<p><strong>helve: also nochmals zur&#252;ck zur ausgangsfrage: habt ihr gewisse aspekte an<br />
euch, die ihr als eigenartig bezeichnen w&#252;rdet? </strong></p>
	<p>catherine n.: eigenartige aspekte&#8230; mal nachdenken. eher gewisse paradoxien. eigenartig ist vielleicht, dass ich in der fr&#252;h esse wie ein scheunendrescher und daf&#252;r den ganzen tag nichts mehr brauche.</p>
	<p>christian w.: oh ja, wir sind alle sehr eigenartig, hoffentlich. ich will nicht aufwachen und feststellen, dass jegliche eigenart verbannt wurde, jeglicher individualismus einem massengesellschaftlichen dogma unterworfen wurde. aber wenn du was konkretes wissen willst: ich trag lieber das gewand meiner gro&#223;mutter, als mir neues zu kaufen. da wei&#223; ich wenigstens, dass ich mit meinen beschr&#228;nkten finanzen keine dubiosen gewandh&#228;user, sweatshops und &#228;hnliches finanziere. au&#223;erdem bin ich viel zu faul, mir neues gewand zu kaufen.</p>
	<p><strong>helve: was turnt euch ab? (also au&#223;er klimawandel und neoliberalismus)</strong></p>
	<p>catherine n.: socken. ich wei&#223;, ein klischee, aber das ist ziemlich furchtbar. auch: der gedanke an dreckiges geschirr oder harald schmidt.</p>
	<p>christian w.: socken sind furchtbar, da muss ich dir trotz barfu&#223;kulturklischee rechtgeben. aber nicht nur deswegen: sehr lochanf&#228;llig sind diese dinger. &#252;berhaupt mag ich l&#246;cher nicht gerne. ja: locher t&#252;rnen mich ab. ich steh mehr auf deren gegenteil, auf anhebungen. aber wenn wir schon beim klischee sind: klimawandel und neoliberalismus, vor allem neoliberalismus turnt mich eher up als ab, falls man das so sagen kann, das bringt blut zum wallen, da will man banner schwingen gehen und zeichen setzen.</p>
	<p>catherine n.: das nenne ich jetzt ne eigenartige eigenartigkeit.</p>
	<p><strong>helve: auf dem umschlag steht, ihr wolltet eigentlich die revolution, dann hats aber doch nur f&#252;r das buch gereicht. seid ihr des aufbegehrens m&#252;de oder arbeitet die rebellion noch in euch? bzw. was ist euch dazwischengekommen? </strong></p>
	<p>christian w.: das buch.</p>
	<p>catherine n.: das leben. unsere eigenheiten. der umschlag r&#252;ckt sozusagen ins licht, was man zwischen den zeilen lesen kann: n&#228;mlich die ironie zu all dem trompeten &#252;ber die revolution.</p>
	<p><strong>helve: und vor dem leben? was war da?</strong></p>
	<p>catherine n.: die nudelsuppe. nein. vor dem leben? die kindheit.</p>
	<p>christian w.: wenn mans ganz sozialromantisch sehen will, und ich will das, dann stecken in der eigenart des buches einige kleine, aber doch bestehende ans&#228;tze des aufbegehrens. uns wars zum beispiel wichtig, nicht einfach ein produkt im sinne der betriebswirtschaft in den von marktstrategen und unterhaltungsgier gezeichneten literaturbetrieb zu knallen, sondern ohne r&#252;cksicht auf geschm&#228;cker, ohne sinn f&#252;r wohlgeformte finanzkalkulationen, ohne anpassungswillen (ich sag bewusst -wille-, wer wei&#223;, wie opportunistisch wir uns eigentlich verhalten) unser eigenes, kleines buch zu machen. deswegen auch der entschluss, alle schritte der gestaltung unabh&#228;ngig und selber in die hand zu nehmen.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/christian-winkler.jpg' alt='christian winkler'  width="400" height="227"/><br />
<small>christian winkler © poetro</small></p>
	<p><strong>helve: zum thema revolution: dieser tage wird ja &#252;berall (zumindest in den feuilletons) &#252;ber das jahr 1968 geschrieben. was denkt ihr dr&#252;ber?</strong></p>
	<p>catherine n.: ich glaub, dutschke war das (bin mir jetzt nicht sicher, m&#252;sste man nachrecherchieren), der meinte, wir alle verlangten nach dem zuckerl der revolte anstatt nach dem brot der reform. wir sind noch nicht oft genug entt&#228;uscht worden, um dem voll zustimmen zu k&#246;nnen. ich genie&#223;e das. denn auch wenn du tags&#252;ber trompetest und posaunst, kannst du des n&#228;chtens schlafen so wie der rest der welt. ich f&#252;r meinen teil trompete was das zeug h&#228;lt, weil mich sonst der hals juckt, und wei&#223; trotzdem, dass es utopien sind, f&#252;r die wir unsre zeit verschwenden. das wird mal die zeit sein, von der wir sagen, dass es die beste war. wenigstens das war es dann wert. und wenn das alles was bringen sollte - noch besser.</p>
	<p>christian w.: 68 ist f&#252;r mich pers&#246;nlich ein sehr sympathischer mythos, den wir h&#246;chstwahrscheinlich nur deswegen gerade ansprechen, weil er von der unterhaltungsindustrie hochstilisiert wird. aber ohne 68er mythos g&#228;bs keine verkaufszahlen von pal&#228;stinert&#252;chern als modeaccessiore und geldb&#246;rseln mit che-portrait. das w&#228;r nat&#252;rlich tragisch (lacht). wie catherine sagt: wir trompeten, weil der hals juckt, aber abends gehen wir schlafen. </p>
	<p><strong>helve: das buch ist seit 1. m&#228;rz &#252;ber eure homepage, bei euren veranstaltungen aber auch im handel erh&#228;ltlich. wie schaut es mit erhaltenem feedback aus?</strong></p>
	<p>catherine n.: die leute sagen oft:&#8221; ja, sehr viele coole sachen dabei, aber einiges hab ich einfach nicht kapiert.&#8221; ich muss dann immer lachen und sage: &#8220;uns gehts genauso&#8221;. achja und: meine oma ist ein bisschen kritisch. zu viel sex f&#252;r ihre begriffe, aber sie findet die bilder toll&#8230; soviel zu den altersgruppen.</p>
	<p><strong>helve: k&#246;nnt ihr noch andere beispiele (f&#252;r feedback) nennen? gibts ein feedback, das bei euch h&#228;ngen geblieben ist? </strong></p>
	<p>catherine n.: mein pers&#246;nlicher favourite war der kommentar: &#8220;ohh, das gl&#228;nzt ja so h&#252;bsch!&#8221;</p>
	<p>christian w.: ich finde bemerkenswert, dass feedback von den unterschiedlichsten menschen, altersgruppen, medien und institutionen kommt. ich hab mir anfangs nicht erwartet, dass sich zb der standard an unserem titel st&#246;&#223;t, w&#228;hrend wohlbetuchte damen unseren mut zur sozialkritik loben, dass die vielschichtigkeit der texte einmal - so wie wir das sehen - als zeichen eines radikal freien, sich keinen formalen oder inhaltlichen dogmen unterwerfenden literaturbegriffs und einmal als mangel an eigenem literaturbegriff gesehen wird. aber allgemeiner: sehr positives feedback.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/poetro-x4.jpg' alt='poetro - literaturplattform'  width="400" height="280"/><br />
<small> &#8220;poetro. sind vier. sind siebenundneunzig komma dreieinhalb. sind mehr. mehr als nur worte.&#8221; © poetro </small></p>
	<p><strong>helve: also ich hab mich an eurem titel auch gesto&#223;en. das hat so einen verkrampft wirkenden witzcharakter f&#252;r mich. eure veranstaltungstitel wie “T&#8217;schuldings, wir w&#252;rden gern lesen&#8230;&#8221; oder &#8220;Von der Unvernunft gebissen&#8221; wirken da frischer. der buchtitel klingt nach einem augenzwinkernden in die taille sto&#223;en - nach einem: “hey, das ist doch lustig, oder?”</strong></p>
	<p>christian w.: es freut mich, dass du genau diesen punkt ansprichst, weil ich denke, dass aus diesem grund mehrere leute wenig mit dem titel anfangen k&#246;nnen. mein pers&#246;nlicher zugang hat aber wenig mit humor oder unterhaltung als mit der eigentlichen bedeutung des wortes zu tun, also perversio, aus dem lateinischen oder griechischen kommend, da bin ich mir nicht mehr so sicher, ich glaub aus dem lateinischen, jedenfalls: perversio: die verdrehung (von moralvorstellungen). die g&#228;ngigste moralvorstellung, bzw. besser ausgedr&#252;ckt: maxime des heutigen literaturbetriebs (mit betonung auf betrieb) ist nun mal der wunsch von autorInnen und verlegern, mit simpler unterhaltungsliteratur gro&#223; kohle abzusahnen. das verdrehen wir mit nem buch, das keine privatperson monet&#228;r bereichert. dar&#252;berhinaus erh&#228;lt pervers, wie wir auch typografisch hervorgehoben als per vers darstellen, eine weitere bedeutungsebene durch das lateinische per=durch, also: durch den vers, durch das wort. auch ein bissi klischee, aber ein sch&#246;nes klischee: der stift ist m&#228;chtiger als das schwert.</p>
	<p>catherine n.: sagen wir mal so, wir haben sehr lange f&#252;r den titel &#252;berlegt und abgewogen. da war &#8220;per vers&#8221; noch gar nicht in der auswahl. der titel ist dann spontan entstanden und ich fand die situation einfach gut. eben das sollte es nicht sein: krampfhaft. das wirkt vielleicht nach au&#223;en etwas so, das ist uns schon bewusst, aber f&#252;r uns hat es genau die gegenwirkung.</p>
	<p><strong>helve: ich finde, euer buch ist ein kulturprodukt von vielen. es sticht nicht sonderlich aus der masse von kulturprodukten hervor.</strong> </p>
	<p>catherine n.: stimmt nicht. sp&#228;testens wenn du es in die sonne legst, sticht es heraus.</p>
	<p><strong>helve: diese ganzen sprachspiele, das was germanistInnen angeblich so toll finden, das find ich oft eher anstrengend. ich vermisse eine haltung, ein statement.</strong></p>
	<p>catherine n: das finde ich genau das beste an dem buch. mich nervt diese st&#228;ndige &#8220;alles muss immer ein bestimmtes statement haben&#8221;, wie soll das auch gehen mit 13 leuten? wir haben keine gleiche meinung und wollen auch damit nicht viel zu tun haben. ein buch ist ein buch, keine politische erkl&#228;rung.</p>
	<p>christian w.: da kann ich cati nur recht geben. unser konzept ist klar und bewusst die konzeptlosigkeit. ein buch von 13 leuten und ihren unterschiedlichen sichtweisen auf literatur. da kommt nun mal kein einheitliches statement, kein einheitlicher literaturbegriff, keine gleichgeschaltene haltung raus. die statements haben wir zwischen den zeilen versteckt. man entdeckt zum beispiel an orten, an denen man es nicht erwartet, wie dem impressum, anspielungen auf kulturpolitik und b&#252;cherverbrennungen, andernorts statements zu essiggurken, danclor und persil.</p>
	<p><strong>helve: es geht mir auch nicht um ein politisches statement, sondern mehr um eine haltung. ich entdecke darin keine literarische kontinuit&#228;t, also etwas, was sich an einer literaturgeschichte reibt, sie widerspiegelt oder mit witz aufgreift. die texte wirken mitunter sehr herausgerissen aus jeglichem kontext.</strong></p>
	<p>catherine n.: aus dem kontext herausgerissen - na hoffentlich. der kontext umgibt uns ja st&#228;ndig. wenn du sagst, das buch ist nichts besonderes, widersprichts du dir ein bisschen. oder wie meintest du das?</p>
	<p>christian w.: die literarische haltung, die du vermisst, ist etwas, das du von einer offenen literaturplattform, in der jedeR der autorInnen einen freiraum von 10-15 seiten als solchen nutzen soll, nicht erwarten kannst. die reaktion auf dagewesenes im sinne einer bewussten fortsetzung einer literarischen position bzw. im sinne einer bewussten abgrenzung und/oder neuerfindung des literarischen war nicht das ziel des buches. das kommt, wenn sich durch den offenen plattform-gedanken menschen mit einer gleichen, literaturhistorisch manifestierten haltung zusammenfinden, was vorerst nicht unser anspruch ist. in diesem projekt steht die vermischung unterschiedlicher literarischer positionen und texte im vordergrund, aus dem kontext gerissen und in einem buch pr&#228;sentiert.</p>
	<p><strong>helve: das buch hat f&#252;r mich eher den touch eines kulturacessoirs, anstatt einer textsammlung, einer in der subkultur verankerten autorInnenschaft.</strong></p>
	<p>catherine n.: in der subkultur verankert sein ist irgendwie paradox. das buch ist eine textsammlung, nat&#252;rlich, und kulturacessoir-? -naja, vielleicht. aber daran sind wir selber schuld. wir reden manchmal zu viel &#252;ber kultur und zu wenig &#252;ber das buch.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/catherine-nicholls.jpg' alt='catherine nicholls'  width="400" height="226"/><br />
<small>catherine nicholls © poetro</small></p>
	<p><strong>helve: es k&#246;nnt f&#252;r mich halt ruhig &#8220;dreckiger&#8221;/punkiger sein. so selbst zusammengestoppeltes zeitungspapier&#8230; </strong></p>
	<p>catherine n.: irgendwann willst du aber auch, dass dein buch nicht beim ersten lesen auseinanderf&#228;llt.</p>
	<p>christian w: du wirst lachen, aber es gab die idee, mit moosgummi als stempel und geklautem altpapier als oberfl&#228;che zu arbeiten. aber du musst verstehen, als wir uns auf perVERS als titel einigten, war klar, das buch muss der oberfl&#228;chlichen bedeutungsebene von perversion auch optisch entsprechen: glitzernd, gl&#228;nzend, prunkvoll und edel.</p>
	<p><strong>helve: seid ihr durch andere literarische str&#246;mungen beeinflusst? habt ihr vorbilder? wo w&#252;rdet ihr euch selbst verorten?</strong></p>
	<p>catherine n.: ich f&#252;hl mich zwischen der brieffreundschaft zweier siebenj&#228;hriger und den memoiren von henry millers hauskatze.</p>
	<p>christian w: ich seh mich klar in der zwar schon l&#228;ngst dagewesenen, viel ger&#252;hmten und viel gepeitschten, aber mir immer noch sehr sympathischen abkehr von g&#228;ngigen erz&#228;hlstrukturen, sprachkritik und dem spiel mit assoziationsstr&#246;men verankert. vor allem ding interessiert mich. ding sollte hochleben!!</p>
	<p><strong>helve: ihr existiert seit 2005 als literaturplattform poetro. k&#246;nnt ihr kurz euren werdegang als kollektiv skizzieren? wie habt ihr zusammengefunden? welche stationen waren bislang wichtig?</strong></p>
	<p>catherine n.: am anfang waren wir zu viert mit einer idee und einem kreativen freundeskreis. unterst&#252;tzung kam von jugendzentren und dem literaturhaus salzburg, inzwischen haben wir uns ja &#252;ber &#246;sterreich verteilt und nun gibt es einige wichtige stationen.</p>
	<p>christian w.: eine nicht unwichtige bedeutung unseres antriebs tr&#228;gt der ort, an dem wir uns zusammengefunden haben: salzburg. eine stadt, in der es 1. wenig raum f&#252;r selbstorganisierte projekte junger menschen mit k&#252;nstlerisch-kreativen ambitionen und 2. eine sehr kleine szene von jungen menschen gibt, denen der mischmasch aus (festspiel)hochkultur und (brauchtums)prestigekultur nicht nur zuwider l&#228;uft, sondern die da auch aktiv was dagegen bzw. f&#252;r eben eine junge, freie kulturszene tun. unser spezialgebiet war die literatur und die vernetzung mit anderen (sub)kulturellen ausdrucksformen. in salzburg haben da schnell die „handlungsw&#252;tigen“ menschen zusammengefunden. seit dem entwickelt sich das ganze projekt. wer mehr dr&#252;ber wissen will: auf unsrer seite gibts ne rubrik zu unsren bisherigen lesungen &#038; aktionen.</p>
	<p><strong>helve: ihr seid, wenn ich das richtig verstanden habe, aus salzburg abgewandert, weil euch das kulturelle umfeld zu wenig m&#246;glichkeiten bot. k&#246;nnt ihr kurz die umst&#228;nde skizzieren, die euch zu einer no-future haltung bewegt hat?</strong></p>
	<p>catherine n.: nein, ich bin nicht aus salzburg weg, nur weil es dort schwieriger ist, etwas auf die beine zu stellen. es hatte pers&#246;nliche gr&#252;nde. aber es stimmt, dass nach und nach alle treffpunkte f&#252;r kulturinteressierte menschen von der stadt dicht gemacht werden (cafe denkmal, mark freizeit.kultur, die alte arge nonntal etc.), ist verdammt schade, aber noch schlimmer ist es, dass viele leute dadurch entmutigt werden und salzburg verlassen. so wie wir. eigentlich sehr feige&#8230; </p>
	<p>christian w.: auch bei mir ist das nicht ganz richtig, weil ich in erster linie nach graz ging, um zu studieren. aber es stimmt schon, nach einer gewissen zeit, f&#228;ngt man an, zu resignieren. in salzburg waren wir vor unsrem umzug nach graz sehr stark an der besetzung des kulturgel&#228;ndes nonntal und anderen kulturpolitischen aktionen beteiligt. nach 3-4 monaten besetzung mit vielen lesungen, konzerten und freiraum-diskussionen kam der abriss. das motiviert nicht sonderlich. andererseits bewegt sich gerade dort, wo die maxime des aufrechterhaltens bestehender umst&#228;nde hochgehalten wird, umso mehr.</p>
	<p>catherine n.: jaja, keiner macht was, bis der eigene arsch brennt.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/literatur-braten.jpg' alt='jopa bei einer lesung'  width="400" height="260"/><br />
<small> jopa, ein im buch vertretener autor, beim abschmecken. © poetro </small></p>
	<p><strong>helve: wie habt ihr die zeit der arge nonntal besetzung erlebt?</strong></p>
	<p>christian w.: eine wunderbar sch&#246;ne, von tiefen freundschaften und gro&#223;en emotionen gepr&#228;gte zeit war das. wir - zumindest ich dachte mit ein paar lesungen, flugzetteln und bannern die mozartst&#228;dtische kulturlandschaft ver&#228;ndern zu k&#246;nnen. das war eine herrliche vorstellung, der ich mich gerne wieder ergeben w&#252;rde. n&#252;chtern betrachtet haben wir durch die besetzung der arge das bewusstsein der salzburger &#246;ffentlichkeit sensibilisiert. die abstrusen abstrusen budgetverteilungen der stadt, sowie die notwendigkeit eines autonomen zentrums sind wieder zum thema geworden.</p>
	<p><strong>helve: ihr lebt nun beide in graz. seid ihr schon im literarisch-kulturellen umfeld von graz subsumiert oder bewahrt ihr euch den blick von au&#223;en? und wie erlebt ihr, als au&#223;enstehende personen die kulturproduktiven kr&#228;fte der stadt?</strong></p>
	<p>catherine n.: der blick von au&#223;en&#8230; wichtig und unvermeidlich, weil ja doch immer mit dem, was man die letzten jahre erlebt hat, verglichen wird. man steht immer so ein bisschen dazwischen. auch je nachdem, ob man grade begeistert ist oder gerade gar nichts passt. je nachdem f&#252;hlt man sich dann nat&#252;rlich dazu oder eben nicht dazugeh&#246;rig als teil der kulturlandschaft in graz. (lacht)</p>
	<p>christian w.: der blick von au&#223;en ist mir sehr wichtig, ich kann das ganze hier noch nicht so richtig einsch&#228;tzen. andererseits will ich in einer lebendigen stadt wie dieser nicht auf das ein- und mitmischen verzichten. es tut sich grad sehr viel, die &#8220;freie&#8221;, selbstorganisierte kulturszene, der ich mich pers&#246;nlich am n&#228;chsten f&#252;hle, bewegt sich wahnsinnig schnell, rund ums combinesch, ums spektral und ums sub erwacht ein neues bewusstsein des sich-vernetzens. im &#8220;etablierten&#8221; bereich sticht f&#252;r mich ganz klar das forum stadtpark als spannenster ort heraus. da m&#246;cht ich auch noch einiges auf die beine stellen.</p>
	<p><strong>helve: ihr sprecht ja auch von “synthetischer Verschmelzung verschiedenster Subkultur-Str&#246;me” auf eurer homepage. irgendwelche utopien in diese richtung? warum ist vernetzung ein wichtiger apsekt f&#252;r euch?</strong></p>
	<p>christian w.: warum? ganz einfach: zusammen ist es sch&#246;ner. man unterst&#252;tzt sich gegenseitig, lernt spannende menschen/k&#252;nstlerInnen/ideen/visionen kennen, stellt gemeinsam was auf die beine und b&#252;ndelt energien. </p>
	<p>catherine n.: stimmt. das hat f&#252;r mich nicht unbedingt immer einen gro&#223; philosophischen hintergrund. ist einfach interessanter wenn nicht NUR literatur dabei ist.</p>
	<p>christian w.: die utopien, die kommen dann von selber. wobei ich mir im moment erst wieder &#252;ber den unterschied von sub- und nicht subkultur klar werden muss, die grenzen verschwimmen zu unklar. in diesem fall hemmt die philosophie und das zerdenken das einfache anpacken ein wenig. (lacht)</p>
	<p><strong>helve: danke f&#252;rs interview. </strong>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>skype gespr&#228;che und andere unsittlichkeiten</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/15/skype-gespraeche-und-andere-unsittlichkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 20:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ankündigung]]></category>

		<category><![CDATA[meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[	seit gestern ist das interview mit 2 autorInnen der literaturplattform poetro im kasten.
	gesprochen haben wir mitunter &#252;ber ihr erstes buch - einer anthologie von autorInnen aus dem umfeld des kollektivs. das war somit eine besch&#228;ftigung der vergangenen tage. wenn ich meine twitter-seite aktualisieren w&#252;rde, dann w&#252;rdet ihr wahrscheinlich auch schu&#223;folgern k&#246;nnen, was ich mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/bild-2.thumbnail.png' alt='bild-2.png' align='left' width="128" height="92"/>seit gestern ist das interview mit 2 autorInnen der literaturplattform <a class="previewlink" href="http://poetro.at">poetro</a> im kasten.</p>
	<p>gesprochen haben wir mitunter &#252;ber ihr erstes buch - einer anthologie von autorInnen aus dem umfeld des kollektivs. das war somit eine besch&#228;ftigung der vergangenen tage. wenn ich meine <a class="previewlink" href="http://twitter.com/autopoiesis">twitter-seite</a> aktualisieren w&#252;rde, dann w&#252;rdet ihr wahrscheinlich auch schu&#223;folgern k&#246;nnen, was ich mit der anderen zeit so angefangen habe. das interview hat 2 stunden gedauert und wurde, damit mir die transkribtion erspart bleibt, via skype gef&#252;hrt . ihr denkt euch vl. ob interviews via skype nicht ein wenig die billig-methode sind. der pers&#246;nliche charakter ist sicher etwas gebremst. ich wei&#223; nicht ob ich das so beibehalten werde - im moment ist die chat-methode eine vergleichsweise zeitunaufwendige sache - aber wenn ich jemanden &#252;berhaupt nicht kenne, dann ist es mir auch ein bed&#252;rfnis die person, und sei es nur bei einer tasse tee, kennenzulernen. mich w&#252;rde auch mal interessieren was eure meinung zu dem blog hier ist da es einfach relativ lange &#8220;h&#228;nger&#8221;,  sprich beitragslose zeiten gibt. was denkt ihr dr&#252;ber, meine imaginierte leserInnenschaft?
</p>
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		<item>
		<title>&#8220;projekt a - z&#8221; 1. grazer hausbesetzung f&#252;r schwarz-gr&#252;n</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[raum]]></category>

		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[protest]]></category>

		<category><![CDATA[aktion]]></category>

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		<description><![CDATA[	 im zuge der internationalen squating days haben sich auch in graz wieder squaterInnen zusammengefunden um ein zeichen gegen die europaweit stattfindenden r&#228;umungen von autonom gef&#252;hrten kulturh&#228;usern (R&#228;umung des Ungdomshuset in Kopenhagen, des Køpi in Berlin, des Rhino in Genf und Attacken auf weitere Zentren) zu setzen. auf lokaler ebene gilt es dem schwarz-gr&#252;ne bekenntnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/1_5.jpg' alt='haus annenstra&#223;e'  width="150" height="113" align='left' /> im zuge der <a class="previewlink" href="http://april2008.squat.net:8080/">internationalen squating days</a> haben sich auch in graz wieder squaterInnen zusammengefunden um ein zeichen gegen die europaweit stattfindenden r&#228;umungen von autonom gef&#252;hrten kulturh&#228;usern (R&#228;umung des Ungdomshuset in Kopenhagen, des Køpi in Berlin, des Rhino in Genf und Attacken auf weitere Zentren) zu setzen. auf lokaler ebene gilt es dem schwarz-gr&#252;ne bekenntnis f&#252;r ein selbstverwaltetes kulturzentrum nachdruck zu verleihen.<br />
<br/><br />
seit freitag 23 uhr ist das haus in der annenstra&#223;e nr. 3 besetzt. f&#252;r heute samstag, 17 uhr ist ein haus- und stra&#223;enfest (mit anschlie&#223;ender party) geplant zu dem auch nachbarInnen per flyer und plakaten eingeladen wurden. alle menschen, denen ein kultureller freiraum ein anliegen ist, sind eingeladen vorbeizukommen um die sache vor ort zu unterst&#252;tzen.</p>
	<blockquote><p>Die Anliegen und Ziele der HausbesetzerInnen sind auch nach der letzten Gemeinderatswahl die selben: Einerseits wollen wir aufzeigen, dass nach wie vor ein gro&#223;er Teil von Wohn- und Nutzraum leersteht; dass dieser Raum nach dem kapitalistischen Grundkonsens auch nicht genutzt werden darf. Andererseits wollen wir die Errichtung eines autonomen Kulturzentrums in ungenutztem Raum vorantreiben, indem wir diesen Raum allen Menschen wieder zug&#228;nglich machen. </p></blockquote>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/banner_de.gif' alt='banner_squating days'  width="389" height="92"/><br />
<em></p>
	<p>geplantes Programm vor Ort:</p>
	<p>Samstag, 12.4.<br />
Sprayschablonenworkshop<br />
ab ca. 17:00: Stra&#223;enparty mit gutem Essen und Musik - Projekt A-Z Einweihungsparty<br />
abends &#8220;worst of the 80ies/90ies&#8221; </p>
	<p>Sonntag, 13.4.<br />
nachmittags Workshops zu den Themen &#8220;Straf- und Verwaltungs-recht&#8221;, Erste Hilfe, Klimawandel<br />
nachmittags Konzert mit Z.U.A., Packofwolves, in sane </p>
	<p>Montag, 14.4.<br />
mittags Workshop &#8220;Handwerkliche Selbsterm&#228;chtigung&#8221; </p>
	<p>F&#252;r Montag, 15:00, wurden Politiker_innen der Stadt Graz, namentlich BgmStvin R&#252;cker, StR. Riedler (Kultur) und StR R&#252;sch (Finanzen &#038; Liegenschaften) zu uns ins Haus eingeladen, um &#252;ber die Umsetzung des Koalitionsabkommens, das die Einrichtung eines autonomen Kulturzentrums vorsieht, zu diskutieren.</em></p>
	<p>weitere infos und neuigkeiten zur situation vor ort finden sich wie immer auf:<br />
<a class="previewlink" href="http://www.freiraum.at.tt/">freiraum.at.tt</a><br />
<a href="https://at.indymedia.org/">at.indymedia.org</a>
</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=524&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_524" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>erotik unter verschluss - dokumentation in orf 2</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/07/erotik-unter-verschluss/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/04/07/erotik-unter-verschluss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[film]]></category>

		<category><![CDATA[sexualität]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	

etwas sp&#228;t aber einen kurz-beitrag wert: &#8220;erotik unter verschluss&#8221; so hei&#223;t eine 2 teilige dokumentation von peter woditsch, einer koproduktion von orf und arte, deren erster teil heute um 0.35 in orf 2 ausgestrahlt wird. peter woditsch sucht dabei ehemalige (oder noch immer) unter verschluss gehaltene sammlungen erotischer kunst in ganz europa auf. wahrscheinlich aufschlussreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/frau-auf-penis.jpg' alt='frau auf penis'  width="183" height="150"/><br />
<br/><br />
etwas sp&#228;t aber einen kurz-beitrag wert: &#8220;<a class="previewlink" href="http://tv.orf.at/program/orf2/20080407/439492201/247042">erotik unter verschluss</a>&#8221; so hei&#223;t eine 2 teilige dokumentation von peter woditsch, einer koproduktion von orf und arte, deren erster teil heute um 0.35 in orf 2 ausgestrahlt wird. peter woditsch sucht dabei ehemalige (oder noch immer) unter verschluss gehaltene sammlungen erotischer kunst in ganz europa auf. wahrscheinlich aufschlussreich &#252;ber die bestehende und vergangene sexualmoral einer durch das christliche abendland gepr&#228;gten gesellschaft. detail am rande: eines der gr&#246;&#223;ten geheimen erotischen museen befindet sich im vatikan.</p>
	<blockquote><p>Denn damit die Zensur sagen konnte, welches Werk auf den Index kam, musste sie sie lesen und archivieren.
</p></blockquote>
	<p><a class="previewlink" href="http://tv.orf.at/program/orf2/20080414/439492301/247188/">ausstrahlung von teil 2</a> ist kommende woche am 14. 4. ebenfalls im zuge des formats art.genossen.
</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=519&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_519" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://helve.org/2008/04/07/erotik-unter-verschluss/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>ich versuche zu beobachten&#8230;</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/06/ich-versuche-zu-beobachten/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/04/06/ich-versuche-zu-beobachten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 21:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<category><![CDATA[blogkunst]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[performance]]></category>

		<category><![CDATA[theorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://helve.org/2008/04/06/ich-versuche-zu-beobachten/</guid>
		<description><![CDATA[	
	stefan m. seydel (sms), sozialwissenschaftler aus dem schweizerischen thurgau, spricht hier &#252;ber seine arbeits- &#038; herangehensweise auf seinem gar nicht so kleinen beobachtungskosmos rebell.tv&#8230; (video stammt aus dem jahr 2005, ist aber gleichsam sehenswert.)
	hier gehts zum video: http://tv.rebell.tv/p288.html
	nebenbei hat er rebell.tv um ein magazin erweitert. damit tritt rebell.tv in seine 13. projektfase seit 1998. gratulation.
Share [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/rebelltv.png' alt='rebell.tv logo' align='left' width="78" height="68"/></p>
	<p>stefan m. seydel (sms), sozialwissenschaftler aus dem schweizerischen thurgau, spricht hier &#252;ber seine arbeits- &#038; herangehensweise auf seinem gar nicht so kleinen beobachtungskosmos <a class="previewlink" href="http://rebell.tv">rebell.tv</a>&#8230; (video stammt aus dem jahr 2005, ist aber gleichsam sehenswert.)</p>
	<p>hier gehts zum video: <a class="previewlink" href="http://tv.rebell.tv/p288.html"><big>http://tv.rebell.tv/p288.html</big></a></p>
	<p>nebenbei hat er rebell.tv um ein magazin erweitert. damit tritt rebell.tv in seine 13. projektfase seit 1998. gratulation.</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=513&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_513" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>helve sampelt was vor sich her&#8230;</title>
		<link>http://helve.org/2008/04/03/helve-sampelt-was-vor-sich-her/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/04/03/helve-sampelt-was-vor-sich-her/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 19:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[hinweis]]></category>

		<category><![CDATA[helve ressourcen]]></category>

		<category><![CDATA[ankündigung]]></category>

		<category><![CDATA[meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[	 ich bin im moment krank und sollte eigentlich das bett h&#252;ten (helve leidet im &#8220;pink-dots-design&#8221; mit), viele texte f&#252;r die uni lesen, und mich vor allem gesund schwitzen damit der virus meinen k&#246;rper schnellstm&#246;glich verl&#228;sst.

	also keine zeit zu posten oder interessante dinge zu recherchieren. bin aber gestern auf mark mothersbaugh gesto&#223;en und so wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/devo.jpg' alt='devoteaser'  width="130" height="97" align="left"/> ich bin im moment krank und sollte eigentlich das bett h&#252;ten (helve leidet im &#8220;pink-dots-design&#8221; mit), viele texte f&#252;r die uni lesen, und mich vor allem gesund schwitzen damit der virus meinen k&#246;rper schnellstm&#246;glich verl&#228;sst.<br />
<br/><br/></p>
	<p>also keine zeit zu posten oder interessante dinge zu recherchieren. bin aber gestern auf <a class="previewlink" href="http://www.markmothersbaugh.com/">mark mothersbaugh</a> gesto&#223;en und so wird es, sobald ich wieder auf den beinen bin, einen artikel &#252;ber ihn zu lesen geben&#8230; er hat ja meines wissens das musikvideogenre (mit)erfunden und seine musikalische arbeit findet sich in so vielen filmen, videospielen, und fernsehwerbungen, dass euch seine musik sehr wahrscheinlich schon mal untergekommen ist. und dann gab es da noch die new-wave band devo&#8230;</p>
	<p><strong>gut feeling - devo - 1978</strong><br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/YievWIX9AKk&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></p>
	<p>keine angst, auch interviews gibt es demn&#228;chst wieder welche.</p>
	<p>apropos: seit kurzem sind auf helve 2 men&#252;punkte (siehe: rechts oben) dazugekommen.<br />
<strong>calls for entries:</strong><br />
hier finden sich vl. n&#252;tzliche hinweise auf calls und andere ausschreibungen sowie eine rubrik mit europ&#228;ischen kultur/web/kunst mailinglisten.<br />
<strong>b&#252;cherregal:</strong><br />
das b&#252;cherregal ist eine ansammlung von literatur die ich gelesen habe bzw. noch lesen werde.<br />
falls jemand glaubt, dass in diesem b&#252;cherregal noch das eine oder andere werk fehlt, der/die kann mir ein email an contact [at] helve.org schicken. hinweise sind immer erw&#252;nscht&#8230;</p>
	<p>ach ja und der aufruf an diesem blog mitzuschreiben steht nach wie vor, deshalb:<br />
wem dieser blog hier gef&#228;llt und gern &#252;ber tech/web/kultur/kunst/film/theorie/medien/feminismus etc. schreiben will ist herzlich eingeladen dies auf helve zu tun. geld gibts (noch) keins. mir schwebt ja eine deutschsprachige version von <a class="previewlink" href="http://boingboing.net">boingboing</a> vor. (gr&#246;&#223;enwahn? - bien sûr.)
</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=511&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_511" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>hi, my name is geert wilders and i&#8217;m proudly presenting: &#8220;fitna&#8221;</title>
		<link>http://helve.org/2008/03/28/hi-my-name-is-geert-wilders-and-im-proudly-presenting-fitna/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/03/28/hi-my-name-is-geert-wilders-and-im-proudly-presenting-fitna/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 23:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[fitna]]></category>

		<category><![CDATA[wilders]]></category>

		<category><![CDATA[youtube]]></category>

		<category><![CDATA[video]]></category>

		<category><![CDATA[aktion]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	 &#8220;we&#8217;re sorry!&#8221; - populisten bashing 2.0: die niederl&#228;ndischen k&#252;nstlerInnengruppe mediametic bezieht stellung zur medialen &#252;berbewertung eines von einem rechtspopulisten angek&#252;ndigten anti-islam films. 
	
w&#228;hrend im internet seit l&#228;ngerem dar&#252;ber spekuliert wird, ob der 15 min&#252;tige film &#8220;fitna&#8221; (zu dt.: zwietracht unter den muslimen) des niederl&#228;ndischen rechtspopulisten geert wilders &#252;berhaupt existiert, hat sich das niederl&#228;ndische k&#252;nstlerInnenkollektiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/34157-90-90-crop.jpg' alt='we are sorry crop' align='left' width="90" height="90"/> &#8220;we&#8217;re sorry!&#8221; - populisten bashing 2.0: die niederl&#228;ndischen k&#252;nstlerInnengruppe mediametic bezieht stellung zur medialen &#252;berbewertung eines von einem rechtspopulisten angek&#252;ndigten anti-islam films. </p>
	<p><br/><br />
w&#228;hrend im internet seit l&#228;ngerem <a class="previewlink" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27572/1.html">dar&#252;ber spekuliert</a> wird, ob der 15 min&#252;tige film &#8220;fitna&#8221; (zu dt.: zwietracht unter den muslimen) des niederl&#228;ndischen rechtspopulisten geert wilders &#252;berhaupt existiert, hat sich das niederl&#228;ndische k&#252;nstlerInnenkollektiv <a class="previewlink" href="http://www.mediamatic.net/">mediamatic</a> der sache angenommen um der welt mitzuteilen, dass die menschen in den niederlanden, auch wenn sie die meinungsfreiheit eines jeden hochhalten, oft nicht mit allem einverstanden sind, was gar manch verwirrter rechtspopulist so von sich gibt.</p>
	<blockquote><p>There is this not-so-intelligent Dutch politician that attracts attention by doing populist provocations. His name is Wilders. Geert Wilders.</p></blockquote>
	<p><br/><br />
auf der webseite <a class="previewlink" href="http://www.mediamatic.net/article-33851-en.html">mediametic.net/sorry </a> ruft das kollektiv dazu auf einen selbst gemachten film, in welchem man sich f&#252;r das peinliche verhalten von geert wilders entschuldigt, auf diverse online plattformen (youtube, myspace etc&#8230;) hochzuladen und ihn gleichzeitig mit schl&#252;sselw&#246;rtern wie &#8220;fitna&#8221;, &#8220;sorry&#8221; und &#8220;geert wilders&#8221; zu versehen. der dadurch entstehende medien-noise soll dazu beitragen die welt dar&#252;ber aufzukl&#228;ren das vielen menschen das verhalten manch ihrer landsleute mehr als peinlich ist und dabei helfen die suchanfragen nach den &#8220;hei&#223;en&#8221; schl&#252;sselw&#246;rtern durch die weiten des internets zu verstreuen.</p>
	<p><embed src="http://www.youtube.com/v/9-zGC3hiYYQ&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></p>
	<blockquote><p>Put on a blonde wig, look cross eyed and say you’re sorry. Film it with you telephone or camera. Then, publish it on line as many times as you can, Youtube, Hyves, Myspace any place. Call it Fitna by Geert Wilders. Add any statement that you like to. Link to your movie and to other movies you like from your blogs and websites. Sorry!</p></blockquote>
	<p><br/><br />
<a class="previewlink" href="http://www.youtube.com/results?search_query=fitna+sorry&#038;search_type=">hier kann man sich von bereits hochgeladenen fitna-filmen inspirieren lassen. </a></p>
	<p><br/><br />
<strong>[update 28.03.08 14:36]<br />
mittlerweile ist der fitna-film online abrufbar. und zeigt uns der film irgendetwas neues? </strong></p>
	<p>dazu <a class="previewlink" href="http://mediamatic.net">mediametic</a>:</p>
	<blockquote><p>Wilders&#8217; 10 minute collection is filthy. He interlaced it with Qur&#8217;an quotes suggesting that all these crimes are justified and prescribed by Islam. Of course one could have done the same with the old testament. Boring demagogy that is so transparent that it will hardly convince anyone of anything. Embarrassing indeed. Can we now get back to work please </p></blockquote>
	<p>p.s.: die wahrscheinlichkeit in europa einem terroristischen anschlag zum opfer zu fallen ist<a class="previewlink" href="http://www.nahostfocus.de/page.php?id=1236"> so hoch wie die m&#246;glichkeit von einem blitz getroffen zu werden</a>. halten wir unsere realistischen bedrohungen ein wenig mehr im fokus und &#252;berlegen wir uns lieber zweimal wie wir die medieninhalte die t&#228;glich auf uns einwirken gewichten. vergessen wir nicht, dass das leben an sich seine gefahren birgt (<a class="previewlink" href="http://en.blub.at/index.php?sd=kpk">todesfalle haushalt</a>) und die realisierung eines staates der jegliche gefahr von seinen individuen abwendet ein ziemliches absurdum ist. (siehe dazu einen k&#252;rzlich erschienen <a class="previewlink" href="http://derstandard.at/?id=3265402">artikel von ilija trojanow auf derstandard.at</a>)<strong>[update ende]</strong></p>
	<p>nicht das was sie suchen?<br />
not found what you are looking for?</p>
	<p>try these websites instead:</p>
	<p><a class="previewlink" href="http://www.findinternettv.com/Video,item,190025374.aspx">&#8220;the original fitna film by geert wilders&#8221;<br />
</a></p>
	<p><a class="previewlink" href="http://www.genwi.com/play/4560317">&#8220;you finally found it: fitna by geert wilders&#8221;</a></p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=505&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_505" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>freies kulturzentrum ROG (slo) in gefahr</title>
		<link>http://helve.org/2008/03/26/freies-kulturzentrum-rog-slo-in-gefahr/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/03/26/freies-kulturzentrum-rog-slo-in-gefahr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 09:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[kollektiv]]></category>

		<category><![CDATA[autonomie]]></category>

		<category><![CDATA[raum]]></category>

		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<category><![CDATA[protest]]></category>

		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	wie ich gestern &#252;ber einige mailinglisten erfahren habe, ist das selbstverwaltete zentrum ROG und die damit verbundenene autonom-und hierarchiefrei ausgerichtete organisationsform des laibacher kulturzentrums in gefahr.
	
	nachdem der b&#252;rgermeister von laibach zoran jankovic das areal am 22.3. gegen 22.30 &#8220;spontan&#8221; besuchte lie&#223; er verlauten, dass aufgrund der beherbung einer gruppe deutscher wandergesellen ein vertragsbruch mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>wie ich gestern &#252;ber einige mailinglisten erfahren habe, ist das <a class="previewlink" href="http://www.njetwork.org/spip.php?article67">selbstverwaltete zentrum ROG</a> und die damit verbundenene autonom-und hierarchiefrei ausgerichtete organisationsform des laibacher kulturzentrums in gefahr.</p>
	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/12092007_bobo_tovarna_rog_138096144.jpg' alt='rog_tovarna'  width="325" height="244"/></p>
	<p>nachdem der b&#252;rgermeister von laibach zoran jankovic das areal am 22.3. gegen 22.30 &#8220;spontan&#8221; besuchte lie&#223; er verlauten, dass aufgrund der beherbung einer gruppe deutscher wandergesellen ein vertragsbruch mit der stadt vorliegt, der ihm die mittel in die hand spielen w&#252;rde, das areal sofort r&#228;umen und schlie&#223;en zu lassen. (der vertrag beinhaltete die klausel, dass keine person auf dem areal &#252;bernachten oder &#252;ber l&#228;ngeren zeitraum beherbergt werden darf.)</p>
	<p>es liegt nat&#252;rlich auf der hand, dass die tempor&#228;re unterbringung der einen kongress organisierenden gesellen nur einen vorwand abgibt um dem politischen st&#246;rfaktor ROG-factory den existenziellen boden unter den f&#252;&#223;en zu entziehen.</p>
	<blockquote><p>The world of walls, security services , exclusions and discrimination is the world of Mayor Jankovi&#196;. Rog is a different world. Many have finally found a place in it where they can express themselves freely. Many have found in it the dignity and value of their life. Everything, that the world of Major Jankovi&#196; wants to deny them. </p></blockquote>
	<p>f&#252;r eine handvoll einflu&#223;reicher personen (vor allem wirtschaftstreibende) befindet sich das frei verwaltete kulturzentrum auf lukrativem boden der sich prima daf&#252;r eignen w&#252;rde das n&#228;chste b&#252;rogeb&#228;ude oder einkaufszentrum mit blick auf die city zu errichten</p>
	<p>unterst&#252;tzen wir durch unsere unterschrift den weiteren erhalt eines autonom-verwalteten kulturzentrums!</p>
	<p>hier gehts zur petition:<br />
<a class="previewlink" href="http://www.njetwork.org/spip.php?article67">http://www.njetwork.org/spip.php?article67</a>
</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=501&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_501" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>the scarabeusdream im forum keller</title>
		<link>http://helve.org/2008/03/24/the-scarabeusdream-im-forum-keller/</link>
		<comments>http://helve.org/2008/03/24/the-scarabeusdream-im-forum-keller/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 13:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[konzert]]></category>

		<category><![CDATA[video]]></category>

		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<category><![CDATA[musik]]></category>

		<category><![CDATA[meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://helve.org/2008/03/24/the-scarabeusdream-im-forum-keller/</guid>
		<description><![CDATA[	vor 2 tagen habe ich mich durch ansporn meines bruders spontan dazu entschlossen das konzert von the scarabeusdream im forumstadtpark zu besuchen.
	neben the scarabeus dream spielten noch die linzer valina, die ihr aktuelles album mit steve albini, der mit musikerInnen wie pj harvey, helmet, nirvana, den pixies, oder joanna newsom gearbeitet hat, aufgenommen haben. somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/l_29a8e4587fad6007c465a6eb2671b32c.thumbnail.jpg' alt='valinaplakatforum'  width="90" height="128"/ align='left'>vor 2 tagen habe ich mich durch ansporn meines bruders spontan dazu entschlossen das konzert von <a class="previewlink" href="http://www.myspace.com/scarabeusdream">the scarabeusdream</a> im forumstadtpark zu besuchen.</p>
	<p>neben the scarabeus dream spielten noch die linzer <a class="previewlink" href="http://www.myspace.com/valinamusic">valina</a>, die ihr aktuelles album mit <a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Albini#Grunds.C3.A4tze">steve albini</a>, der mit musikerInnen wie pj harvey, helmet, nirvana, den pixies, oder joanna newsom gearbeitet hat, aufgenommen haben. somit auch kein vorschiebbarer grund am eingang aufgrund der von mir geforderten 7 euro unkostenbeitrag(!) einen r&#252;ckzug anzutreten oder einen alternativplan auszudenken. also rein mit mir und z&#228;hneknirschend akzeptieren.</p>
	<p>[ein trostpflaster gibt es dennoch: angeblich ist es seit dem letzten forumstadtpark-f&#252;hrungswechsel m&#246;glich, selbst mitgebrachtes (dosen)bier zu konsumieren ohne daf&#252;r beanstandet zu werden. (ein herzliches dankesch&#246;n an dieser stelle)]<br />
also angekommen im dunklen forumkeller und gerade rechtzeitig zum beginn des konzertes von the scarabeus dream. aufgrund der relativ kurzen aklimatisierungsphase meinerseits dauerte es eine weile bis ich den sound der beiden musiker an mich heranlassen konnte, aber einmal erwischt gab es eigentlich kein halten mehr. obwohl die band lediglich aus 2 personen (Bernd Supper: Piano, Gesang &#038; Hannes Moser: Schlagzeug) besteht war das konzert dank ihres leidenschaftlichen spielens und der vertracktheit ihrer anrrangements immens druckvoll. lediglich die rein elektronischen nummern die von robert brodschneider von <a class="previewlink" href="http://www.myspace.com/schnapsideerecords">schnappsideerecords</a> liebevoll als emo-rave bezeichnet wurden minderten den druckvollen gig ein wenig.</p>
	<blockquote><p>Their musical style can be described by many opposites, classic and modern, gentleness and aggression, which come together as close as possible. The result of only playing piano, drums turns out to be the reduction to minimal essentials on the one hand, but also huge orchestral sounds on the other hand. Melancholy and destruction are pushing things forward to build up the crescendo of life. </p></blockquote>
	<p><br/><br />
the scarabeus dream begegneten mir das erste mal als vorband von the liars im arcadium in graz vor mehr als 4 jahren. schon damals war ich von der kombination und ihrem zusammenspiel angetan. der wirbelnde schlagzeugsound, der sich immer an der kippe zum ausbruch befindliche gesang von bernd supper sowie seine orchestralen keyboard harmonien versetzen einen in eine art retro-zukunftstaumel der auch sehr sch&#246;n in <a class="previewlink" href="http://youtube.com/watch?v=8NU3r2Rs5nI">ihrem video zu strollerstore</a> zur geltung kommt. (es ist einfach sexy wenn eine band &#252;ber ihre eigenen qualit&#228;ten bescheid wei&#223;.)<br />
einzig allein auf das publikum wollte der funke an jenem abend nicht so recht &#252;berspringen was auch von den beiden mit einem kurzen zwischenstatement in richtung: &#8220;also so eine stimmung gibts nicht mal beim geburtstag meiner 60er j&#228;hrigen gro&#223;mutter&#8221; gew&#252;rdigt wurde. obwohl mir die nachkommende band valina nicht gefallen hat oder ich keinen zugang zu ihrer musik finden konnte hat mich das konzert von the scarabeus dream &#252;ber den relativ hohen eintrittspreis hinweggetr&#246;stet.</p>
	<p><br/><br />
<strong>video zu strollerstore: (regisseur: wolfgang schellnast) </strong><br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/8NU3r2Rs5nI&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></p>
	<p><strong>links:</strong></p>
	<p><a class="previewlink" href="http://www.myspace.com/scarabeusdream">the scarabeusdream @ myspace<br />
</a><br />
<a class="previewlink" href="http://youtube.com/watch?v=8NU3r2Rs5nI">video zu strollerstore</a> (the scarabeus dream)</p>
	<p><a class="previewlink" href="http://www.wiregloberecordings.com/">wiregloberecordings</a> (label of the scarabeus dream)</p>
	<p><a class="previewlink" href="http://www.myspace.com/valinamusic">valina @ myspace</a>
</p>
<p class="akst_link"><a href="http://helve.org/?p=494&amp;akst_action=share-this"  title="E-mail this, post to del.icio.us, etc." id="akst_link_494" class="akst_share_link" rel="nofollow">Share This</a>
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		<title>helve 3.0 - damit das ganze ein gesicht bekommt</title>
		<link>http://helve.org/2008/03/23/helve-30-damit-das-ganze-ein-gesicht-bekommt/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 12:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[große worte]]></category>

		<category><![CDATA[ankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[	aufgrund der tatsache, dass die letzten eintr&#228;ge eher m&#252;rbe und faad wirken und weil ich aufh&#246;ren will eine form von unpers&#246;nlichem journalismus nachzuahmen werde ich auf helve in zukunft pers&#246;nlicher von dingen berichten, von konzerten, erlebnissen, begegnungen die mehr mit meinem leben zu tun haben.
	folgende schwerpunkte fallen mir dazu ein:
(sollte ich davon abweichen k&#246;nnen mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>aufgrund der tatsache, dass die letzten eintr&#228;ge eher m&#252;rbe und faad wirken und weil ich aufh&#246;ren will eine form von unpers&#246;nlichem journalismus nachzuahmen werde ich auf helve in zukunft pers&#246;nlicher von dingen berichten, von konzerten, erlebnissen, begegnungen die mehr mit meinem leben zu tun haben.</p>
	<p>folgende schwerpunkte fallen mir dazu ein:<br />
(sollte ich davon abweichen k&#246;nnen mir gerne droh- oder andere emails geschickt werden)</p>
	<p>- helve bekommt eine narrative richtung.<br />
- ich werde mehr meine meinung kund tun und pers&#246;nlicher &#252;ber meine (kulturelle) umwelt berichten.<br />
- ich versuche mein realleben einflie&#223;en zu lassen bzw. werde ich nicht mehr vorhandene nachrichten von anderen   internetquellen kompilieren sondern das netz mit noch nicht gekannten informationen speisen.<br />
- </p>
	<p>d.h. im detail:<br />
mehr berichte &#252;ber ausstellungen, konzerte, initiativen und pers&#246;nlichen begegnungen.</p>
	<p>und last but not least:<br />
interviews sind ab jetzt ein wesentlicher bestandteil des blogs. ich werde versuchen soviele initiativen, bands, musikerInnen und k&#252;nstlerInnen wie nur geht zu gespr&#228;chen einzuladen.</p>
	<p>zu meiner person: mein name ist christian kahr, ich bin 28 jahre alt, lebe in graz und studiere nachdem ich 4 jahre als DJ t&#228;tig war (und nach einer pers&#246;nlichen krise) kunstgeschichte an der karl franzens universit&#228;t graz. mich interessieren kunstsabotage, philosophie, feminismus und menschen die kultur schaffen sowie ihre beweggr&#252;nde. manchmal kann man mich als dj unter dem synynom &#8220;exorbit ant&#8221; auf flyern f&#252;r elektronische musikveranstaltungen finden.</p>
	<p>welcome to the personal side of helve.org.
</p>
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		<title>protestaktion im british museum</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 02:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>helve</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[museum]]></category>

		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[protest]]></category>

		<category><![CDATA[aktion]]></category>

		<category><![CDATA[kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[	
	bislang unbekannte aktivistInnen haben am dienstag einigen terracotta armeefiguren im british museum schilder umgeh&#228;ngt um gegen die menschenrechtsverletzungen in tibet zu protestieren. (Mark Trepte/The Associated Press)
	bei den ausgestellten figuren der terracotta armee, einer monumentalen grabbeigabe des ersten chinesischen kaisers &#8220;qin shi huang di&#8221; handelt es sich um die gr&#246;&#223;te pr&#228;sentation au&#223;erhalb der staatsgrenzen chinas. da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src='http://helve.org/wp-content/uploads/18react-oly550.gif' alt='terracotta figuren'  width="550" height="320"/></p>
	<p>bislang unbekannte aktivistInnen haben am dienstag einigen terracotta armeefiguren im british museum schilder umgeh&#228;ngt um gegen die menschenrechtsverletzungen in tibet zu protestieren. (Mark Trepte/The Associated Press)</p>
	<p>bei den ausgestellten figuren der terracotta armee, einer monumentalen grabbeigabe des ersten chinesischen kaisers &#8220;qin shi huang di&#8221; handelt es sich um die gr&#246;&#223;te pr&#228;sentation au&#223;erhalb der staatsgrenzen chinas. da die streitmacht das erste feudale kaiserreich der chinesischen geschichte mit zentralisierter macht symbolisiert und gleichsam ein aush&#228;ngeschild chinesischer kultur darstellt scheint die aktion einen guten angriffspunkt gefunden zu haben. </p>
	<p>die instrumentalisierung dieser weltbekannten figuren f&#252;r eine gerechtere welt ist klug gedacht auch wenn sie keine gro&#223;e wirkung haben wird - symbolisch ist die aktion auf jeden fall gegl&#252;ckt. f&#252;r ein freies tibet! oder um es mit worten der isl&#228;ndischen pop-ikone <a class="previewlink" href="http://youtube.com/watch?v=DLKM06AzSfI">bj&#246;rk</a> zu sagen: &#8220;tibet - raise your flag!&#8221;</p>
	<p>quelle:<br />
<a class="previewlink" href="http://www.iht.com/articles/2008/03/18/asia/react.php">international herald tribune</a>
</p>
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