die szene wien, die bekannte wiener musikkulturinstitution wurde von der wiener stadthalle (inh.: stadt wien) veräußert und soll ab juli 2008 von joseph sopper geleitet werden. eine form inhaltlicher kritik an der arbeitsweise der derzeitigen geschäftsführung wurde aber ausgespart. umso überraschender kam die bestellung soppers, der, geht es nach dem wunschdenken des stadthallen chefs (profil interview) in der szene wien die auslastung des hauses durch bands wie Hansi Lang und Opus(!) erhöhen soll - angeblich um die jugend damit anzuziehen. (wie weltfremd sind diese kulturmanager eigentlich?). sopper ist bereits an diversen kulturprojekten wie V.Ö.M., Planet Music, Donauinsel, Gasometer und der Kultur-Plakat-GmbH, die unlängst aufgrund ihres kampfes gegen die freiplakatierer in kritik geriet, beteiligt. der verkauf der szene wien bedeutet einen weiteren schritt in richtung kulturmonopolismus in wien. szenebleibt.at ist eine petition, die sich für den erhalt der bisherigen strukturen, einsetzt.
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