
bislang unbekannte aktivistInnen haben am dienstag einigen terracotta armeefiguren im british museum schilder umgehängt um gegen die menschenrechtsverletzungen in tibet zu protestieren. (Mark Trepte/The Associated Press)
bei den ausgestellten figuren der terracotta armee, einer monumentalen grabbeigabe des ersten chinesischen kaisers “qin shi huang di” handelt es sich um die größte präsentation außerhalb der staatsgrenzen chinas. da die streitmacht das erste feudale kaiserreich der chinesischen geschichte mit zentralisierter macht symbolisiert und gleichsam ein aushängeschild chinesischer kultur darstellt scheint die aktion einen guten angriffspunkt gefunden zu haben.
die instrumentalisierung dieser weltbekannten figuren für eine gerechtere welt ist klug gedacht auch wenn sie keine große wirkung haben wird - symbolisch ist die aktion auf jeden fall geglückt. für ein freies tibet! oder um es mit worten der isländischen pop-ikone björk zu sagen: “tibet - raise your flag!”
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international herald tribune



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