Staub markiert eine Grenze, an der wir gerade noch erfahren können, wer wir sind und wo wir herkommen, was wir tun und was aus uns werden kann oder soll. Die Beschäftigung mit ihm kommt niemals zu einem Ende.
Staub verschwindet nicht.
der deutsche regisseur hartmut bitomsky, der lange zeit in amerika als dekan der school of film/video am california institute of the arts gelehrt hat und seit 2006 als rektor der dffb (deutsche film- und fernsehakademie berlin) wieder in berlin lebt, hat einen film über staub gemacht.
Trailer:
dafür bringt er wissenschaftler vor die kamera und schickt ihnen staubproben zur analyse, filmt eine hausfrau bei der energischen arbeit die wohnung staubfrei zu bekommen und redet mit künstlerInnen und laien über ein allerweltsthema welches zwar omnipräsent ist aber selten in den fokus der aufmerksamkeit gerät. obwohl staub unser ständiger begleiter ist. 95% des hausstaubs, also des staubes in den eigenen 4 wänden ist staub den wir selbst produzieren, wie hautpartikel oder ähnliches.
der film hartmut bitomskys ist eine humoresk-philosophische abhandlung über staub. er zeigt die vielseitigen facetten einer in erster linie unerwünschten materie, die gleichzeitig für die entstehung von planeten und galaxien verantwortlich ist und macht einen zehntel millimeter zum protagonisten seines films.
infoseite mit kinoterminen in deutschland
gefunden via kunstbetrieb und oh!newsblog
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