marvin franklin arbeitete 22 jahre als nachtarbeiter der new yorker u bahn als er im april des vergangenen jahres von einer Lok erfasst und dabei getötet wurde.
er hinterläßt seine frau, 3 erwachsene kinder, und eine vielzahl an zeichnungen, ölbildern und malereien, die das leben rund um die new yorker u-bahn thematisieren. viele seiner zeichnungen sind portraits von obdachlosen und menschen, die ihm auf seinen unzähligen fahrten nach dienstende, begegnet sind. kinder, die auf dem schoß ihrer mutter einschlafen; obachlose, die stoisch für ihn posieren; junge menschen die an einer straßenecke sitzen uva.
die kunstvolle umsetzung und der dokumentarische stil, ohne dabei die lebendigkeit der szenerie auszuklammern, verleihen den arbeiten einen sozialstudienähnlichen charakter und gewähren dem/r betrachterIn einen intimen einblick in das leben der von ihm gezeichneten menschen.
“Look at the faces, look at the expressions. You can feel these people.”
marvin franklin, der selbst über ein jahr lang obdachlos war, hatte den wunsch eine eigene gallerie zu eröffnen und die einnahmen obdachlosen zugute kommen zu lassen.





