diagonale
Dieses Jahr geht die DIAGONALE in ihre 10. Runde. Das Programm ist so dicht wie noch nie. Die DIAGONALE, so wie wir sie heute kennen, fand 1998 erstmals unter der Intendanz von Christine Dollhofer und Constantin Wulff in Graz statt.
Eröfffnungsfilm ist “42 plus” - der die Thematisierung der Lebenskrise einer Frau zeigt. Regie: Sabine Derflinger.
An sechs Tagen vom 19. bis 25. März werden 223 Filme (2006: 189) gezeigt. So dauert die DIAGONALE dieses Jahr um einen Tag länger als die Jahre zuvor.

Umfangreich wie bisher noch nie ist bei der zehnten Ausgabe in Graz das Rahmenprogramm, ferner zählt man fast ein Dutzend Sonderschauen und Specials. Von den 21 Spielfilmen sind 14 im Wettbewerb, Flos hob dabei neben Stefan Ruzowitzkys “Die Fälscher” auch auch Antonin Svobodas “Immer nie am Meer” - der bereits in den Kinos läuft - sowie den jungen Grazer Lokalmatador Jakob M. Erwa hervor. Dessen “Heile Welt” sei zwar kein Premierenfilm, aber wichtig für den Standort Graz.

Diagonale Special:
Die Diagonale Special präsentiert ein “Tribute to Wolf Suschitzky”, dem 1934 aus Österreich emigrierten Fotografen und Kameramann, der auch selbst nach Graz kommen soll. “Beim Tribute to Wolf Suschitzky im Rahmen der DIAGONALE 07 sollen die vielfältigen Verbindungen zwischen Film und Fotografie noch einmal vertieft werden.”(Diagonale) Das Special des Filmarchiv Austria widmet sich dem “ersten modernen Cinephilen Österreichs”, Herbert Holba. Weiters wird einer der langjährigen Gestalter der Diagonale mit einer “Carte Blanche für Constantin Wulff” geehrt. Das Sonderprogramm “Stoffwechsel - Filme zeugen Filme” zeigt, was aus Archiven am Schneidetisch zu neuem Lichtbild-Leben erweckt werden kann.

Gespielt wird die heuer um einen Tag verlängerte Diagonale in fünf Grazer Kinos, dem Augartenkino - das gerade von einer Schließungsdiskussion überschattet ist -, dem Rechbauer, Geidorf und Schubert sowie dem UCI Annenhof. Zahlreiche Diskussionen ergänzen das Programm ebenso wie die “Diagonale Nightline” im ppc bzw. im Dom im Berg.
(APA/DIAGONALE)


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Comments (1 Comment)

was die diagonale betrifft, so stellt die veranstalltung shorts & skirts bis dato mein persönliches highlight dar. in der sogenannten langen nacht des kurzen films gab es insgesamt 27 kurzfilme zu sehen, die m.M.n. wohl mehr als einem geschmack gerecht wurden. das knapp 5 stunden andauernde programm umfasste kurzfilme vieler genres, von dokumentarisch angehauchten kurzspielfilmen über animationen bis hin zur experimentierfreudigen videokunst . was zusätzlich zur abwechslung beitrug, war die tatsache, dass das programm auch auf sprachlicher ebene wohl bewusst nicht festgelegt war. so bekammen wir u.a. indische, französische, slowakische und persische verbalkost vorgesetzt, die es zusätzlich ermöglichte uns einen authentischen einblick in andere kulturen zu verschaffen. alles in allem eine feine sachen, kann nur hoffen, dass es nächstes mal wieder zu einer fortsetzung dieser art kommt…

mina naghibi added these pithy words on Mrz 24 07 at 4:24 am

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