Tipps zu Ausstellungen und Veranstaltungen in Graz von jetzt bis März 2017

Auf der BBC Homepage unter dem Menüpunkt Culture finden sich gerade sehr viele Sammlungen welche Bücher man lesen oder welche Fernsehserien man 2017 auf gar keinen Fall versäumen soll. Solche Listen machen mir immer Druck, weil man ja auch das wesentliche und Wichtige nicht versäumen will. Man will ja mitreden können aber wie sich das alles ausgehen mag, in drei Teufels Namen, fragt man sich als Durchschnittskonsument und völlig untalentierten Viel- & Schnellleser, der ich leider bin, dann doch auch. Einen Klon zulegen, der dann diese mühselige Kulturarbeit für mich erledigt? Um den geneigten Leser nun gleich zu verscheuchen setz ich da noch eins drauf und präsentiere euch hier mal meine Liste von Ausstellungen, Musik-  & Literaturveranstaltungen für das erste Quartal 2017, für Graz. Wir wollen’s doch langsam und eher gemütlich angehen.

Anfangen will ich mit einer Ausstellung der Werkstadt Graz. „[…]Die Werkstadt Graz ist eine Expeditionsgruppe mit Ausgangspunkten, einem Büro, Gastkünstlerwohnräumen, Gastateliers, einem Archiv-Labor, einem Präsentationsraum und einer Galerie[…]“ in der Grazer Sporgasse. In der hier genannten Ausstellung experimentieren Susanna Flock und Leonhard Müllner (in Kooperation mit Robin Klengel und Thomas Kluckner) mit den Bedeutungskontexten der Digitalkultur. Der Titel der Ausstellung „BLISS“ bezieht sich auf den Namen des meistbetrachteten Bildes der Gegenwartskultur, dem Windows XP Desktophintergrundbild des Fotografen Charles O’Rear.

Bliss by Charles O'Rear
Bliss, Fotografie von Charles O’Rear

BLISS – SUSANNA FLOCK und LEONHARD MÜLLNER – nähere Infos sind auf der Homepage http://werkstadt.at/ausstellungen/susanna-flock-leonhard-muellner/ zu finden. Die Ausstellung ist von 27.01. – 25.02.2017 in der Sporgasse 16 zu sehen.


Massive Attack BandShirt
Bandtshirt der britischen Band Massive Attack( und in meinem Besitz.)

Zu einer Lesung mit Live Musik lädt das Grazer Literaturhaus am 30.1.2017 um 19 Uhr. Unter dem Titel „I LOVE MY SHIRT“  geben in ihren Beiträgen Austrofred, Irene Diwiak, Rainer Krispel, Mike Markart, Günter Neuwirth, Wolfgang Pollanz, Andrea Stift-Laube und Andrea Wolfmayr Antwort auf die Frage ob Band-T-Shirts Leben verändern oder gar die Welt retten können. Der 2016 erschienene 2. Band gehört zu einer Buchreihe der edition kürbis zum Thema Popmusik.

I LOVE MY SHIRT – 30.01.2017 Literaturhaus Graz Elisabethstrasse 30, 8010 Graz. Homepage: http://www.literaturhaus-graz.at/


Maja Vukoje, Smokey & Bunty, 2016
Maja Vukoje, Smokey & Bunty, 2016 Acryl, Tinte, Terracotta Pulver auf Jute, 180 x 140 cm, Foto: Roland Krauss, Courtesy die Künstlerin und Galerie Martin Janda, Wien

Die Malerei der in Düsseldorf geborenen Künstlerin Maja Vukoje basiert auf der Auseinandersetzung mit politischen Themenschwerpunkten wie Postkolonialismus, Gender und Populärkultur. Die in der Halle für Kunst und Medien gezeigte Personale gibt Einblick in das Schaffen der Künstlerin der letzten 5 Jahre.

Maja Vukoje Ausstellung mit dem Titel – fuels ’n‘ frumps – ist von 04. 02. 2017 — 2. 4. 2017 in der Halle für Kunst und Medien am Burgring 2 zu sehen. Nähere Infos auf: http://www.km-k.at/de/exhibition/maja-vukoje/


Von 10. 2. 2017 bis 22. 2. 2017 findet das IMPULS Musikfestival für zeitgenössische Komposition statt. Konzerte u. a. mit dem Klangforum Wien, Ensemble Schallfeld, Trio Accanto, von international arrivierten Spitzenmusikern wie auch zahllosen Formationen junger Musiker sind auf dem Programm.

[…]Founded by Beat Furrer and Ernst Kovacic impuls, the International Ensemble and Composers Academy for Contemporary Music and Association for the Communication of Contemporary Music has developed into one of the internationally leading institutions in this field within shortly. […]

Nähere Infos zum Programm finden sich auf der Homepage http://www.impuls.cc/festival-2017.html und der Homepage des Kulturservers Graz.


Erwin Wurm, Lampenskulpturen, 2016.
Erwin Wurm, „Lampenskulpturen“, 2016. Foto: Studio Erwin Wurm

Abschließend noch der Hinweis auf die Ausstellung „Fußballgroßer Tonklumpen auf hellblauem Autodach“ des in Wien lebenden Künstlers Erwin Wurm. Dabei handelt es sich wohl um den Publikumsmagneten für das Grazer Kunsthaus im Jahr 2017. In Erwin Wurms Arbeit zeichnen sich bis heute wesentliche Entwicklungslinien von Skulptur im 20. und 21. Jahrhundert ab.

Erwin Wurm – Fußballgroßer Tonklumpen auf hellblauem Autodach. Die von Günther Holler-Schuster kuratierte Schau ist von 24.03. bis einschließlich 20.08.2017 im Grazer Kunsthaus, Lendkai 1, in Graz zu sehen.

Autos & Musik und nicht viel mehr

Autos in Musik Videos, das ist dann oft die Leidenschaft zur Ikone, zum Stil, zur Verschwendung oder sich dem Rausch der Geschwindigkeit ergeben wollen. Alles legitime Mittel mit denen die Musikgenres quer durch die Bank auch gerne arbeiten und experimentieren. Hier mal jene Videos die ich auf die Schnelle zusammengestellt habe. Es geht um Autos und Musik und nicht viel mehr.

Daft Punk waren schon immer für ihren besonderen Stil bekannt – Hier sind einige Filmstills aus dem Daft Punk Film Electroma zu sehen. Die Ästhetik von Daft Punk wäre eigentlich einen eigenen Artikel wert, aber dazu vielleicht ein andern mal.

The Cardigans – My favorite Game (offizielles Musikvideo). Nina Persson rast mit ihrem dunkelblauen 1974 Cadillac Eldorado convertible durch die Mohave Wüste. Kultvideo mit tragischem Ende.

Miami Nights 1984 – Accelerated. Video zu einer aktuellen Nummer der Synthwaveschmiede von Michael Glover. – 80ies Retro Charme & ein Delorean inklusive.

Offizielles Musikvideo „Fire“ einer aktuellen Nummer des französischen Elektronik-Duos Justice, inklusive Gastauftritt der amerikanischen Schauspielerin Susan Sarandon.

und abschließend noch eines meiner absoluten Lieblingsvideos, ein Amateurvideo zum wunderbaren Titel „You will miss me when I burn“ by Palace Brothers aka Bonnie Prince Billy, einfach schön zum anschauen und sehr passend zusammengestellt, wie ich meine.

What’s Blog? – Warum noch bloggen?

Bloggen war mal, Musiker brauchen keine eigene Homepage mehr. Das Internet ist eine Sollbruchstelle des gesicherten Wissenbestandes der Menschheit. Die Homepage des deutschen Duden ist vollgerammscht mit Werbung um die Seite noch irgendwie zu finanzieren. Es wird nur mehr gewhatsappd, man zwitschert sich was und grundlegender Content geht verloren. Nun ja es gibt die irgendwie erfreuliche Nachricht, dass Leute auf Facebook nicht mehr so viele persönliche Sachen posten, was ich persönlich auch wenn ich mir meine Timeline so anschaue bestätigen kann und damit gibt es ja Hoffnung das alles wieder mal gut wird. Dass das gute Netz über die 4 apokalyptischen Reiter (FB, Google, Amazon, Apple) doch noch siegt. Aber wozu auch? Wollen die Leute nicht weiterhin starr ihre Timeline anglotzen, sich sicher sein bei ihrer Kommunikation auch wirklich not private zu sein. Was will der Mensch vom Netz und was kann einem das Netz bieten? Warum ich also blogge?

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kulturpolitische Links zur Grazer Gemeinderatswahl 2017

Halle für Kunst & Medien
Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, © Foto von Christine Kipper

Am 5. Februar wird in Graz ein neuer Gemeinderat gewählt. Dazu kam es, da sich die Volkspartei mit Bürgermeister Siegfried Nagl gegen eine Volksbefragung zum nun sich im Bau befindlichen Murkraftwerks in Puntigam ausgesprochen haben, die KPÖ unter Vizebürgermeisterin Elke Kahr das nicht mittragen wollte und deshalb die Budgetverhandlungen für das Budget 2017 platzen ließ. Dadurch hatte Nagl keine Mehrheit mehr um das Budget durchzubringen.

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Michaela Söll – Neue Malereien im Steiermarkhof

Die gebürtige Steirerin Michaela Söll, die heute in Wien lebt zeigt im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung „Neue Malereien“ in der hofgalerie im Steiermarkhof hauptsächlich Acrylmalerei.

Michaela Söll, Die Jägerin, 2013 Acryl auf Leinwand, 150 x 100 cm
© Michaela Söll, Die Jägerin, 2013 Acryl auf Leinwand, 150 x 100 cm

Im Mittelpunkt stehen Frauen deren Ausdruck, Haltung, oder ihre teils deformierten Gesichter Raum für Spekulationen und Interpretationen offen lassen. „[…]Die Gesichter in den neuen Bildern von Michaela Söll weisen Formen von Beschädigung und Deformation auf, die als Spuren von Gewalt und Narben von Machtverhältnissen gelesen werden können.[…]“

Die Ausstellung wird heute, Mittwoch in der hofgalerie des Steiermarkshofs eröffnet und ist bis einschließlich 22. Februar 2017 zu sehen. weitere Informationen gibt es auf:

http://Artepari.com und der Webseite www.steiermarkhof.at

Kurzbiografie von Michaela Söll:
1963 geboren in Spielfeld/Straß/Stmk
1989-91 Meisterschule für Malerei bei Gerhard Lojen, Ortweinschule, Graz
1992-97 Akademie der bildenden Künste, Wien (Prof. Gunter Damisch)

kind of… ein Gedicht

Kind of…

Sometimes you miss the link. It’s the part mostly you regret. And then it comes. Somekind a breath of air. And it seems Life is just a pattern away. Life, a lucious dream, the last popcorn in my mouth.

You and I could have become so beautiful together. But it’s not life for whom life is written for. You lay and whispered in my ear, cut the hyppothalamus in half. Gently your skin falls of like a feather falls in northern winds.

And a kind of life disapears as the sun glows in the morning.