Boards of Canada, Scottish electronic music duo

in a beautiful place outside…

Also es ist irgendwie seltsam, wenn ich an all die Zeit zurückdenke, die ich mit Musik verbracht habe und es werden jetzt wohl schon einige 100 Stunden sein, vielleicht 5-6 Monate meines Lebens, hat mich kaum eine Musik so berührt, wie die frühen Sachen von der elektronischen Band Boards of Canada. Boards of Canada sind Sehnsucht wenn man mal wieder allein vor dem Computer sitzt oder an Momente denkt die für einen intensiv, manchmal vielleicht im ersten Moment auch unverständlich waren, aber dennoch eine Intensität hatten, die..Ja die Boards of Canada dann mithilfe von minimalistischer Flächen und Scapes Arbeit und Hip-Hop Beats für sich vereinen. Es geht um Kindheitserinnerungen, obwohl ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht so viele Kindheitserinnerungen gespeichert habe. Wenn ich Menschen davon erzählen höre, meistens eh nur im Fernsehen, was sie jetzt alles so mitgenommen haben wollen aus dieser Zeit, dann war und ist mir das teilweise nicht ganz verständlich und in erster Linie zielen diese frühen Nummern von Boards of Canada eindeutig auf solche Erinnerungen ab, nimmt man die Kinderlachsamples die sie in Nummern wie A beautiful place in the country verwenden. Aber ich denke, es geht oder ging ihnen damals stark darum jeglichen Moment als Kindheitsmoment wahrzunehmen, eben mit dieser Intensität, wie man sie vielleicht nur als Kind hat. Und je melancholischer man die Musik von ihnen wahrnimmt umso ehrlicher hat man den Umgang mit sich selbst. Ich komm halt jedesmal in eine Wahrnehmung für mich selber, dass mich ihre Musik immer noch berührt. Mehr als es ein auf der Bühne taumelnde Tom York jemals könnte, nicht das ich Radiohead jetzt in den Schmutz ziehen will, es ist einfach leichter sich mit Boards of Canada auseinanderzusetzen da sie minimalistischer arbeiten, als viele Bands oder elektronische Musiker die ich sonst noch kenne. Es geht nicht um die große Geste oder den großen Gedanken, den man versucht umzusetzen sondern es geht ums Gefühl für sich selbst und den Gedanken an einen schönen Herbstag, oder Menschen die es nicht mehr gibt. Jedenfalls gibt es ein Youtube Video ihres aktuellen Albums welches ich euch hiermit empfehlen möchte:

Ford Mustang ist 50

Eine Stilikone der Automobilkultur der 60er feierte heute seinen 50. Geburtstag. Ford, die Automobilmarke, die in den letzten Jahrzehnten eher mit dem Niedergang von Detroit in Verbindung gebracht wurde, feierte das Jubiläum des Ford Mustang mit einem Stelldichein des 2015 Modells auf dem Empire State Building. Da Ford meines wissens in den letzen Jahren wieder positiv bilanziert, se ihnen das Geburtstagsfeiern vergönnt.

Der Ford Mustang: Eine amerikanische Erfolgsgeschichte, von einem Auto das ordentlich Zunder unter der Haube hatte und doch fast respektierlich daherkam. Für das Design war der damalige Vize Lee Iacocca veranwortlich und die Projektbezeichnung des Autos lief unter dem Namen “Cougar”.

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Donnie & Joe Emerson

Donnie und Joe Emerson waren oder besser gesagt sind 2 Brüder aus dem amerikanischen Bezirk Washington die auf einer Farm aufgewachsen sind uns sich nichts sehnlicher gewünscht haben als mit ihrer Musik gehört zu werden. Ihre Eltern wollten ihnen den Traum erfüllen und nahmen sogar eine weitere Hypothek aufs Haus auf um ihren Söhnen das nötige Musikequipment zu kaufen. Der Durchbruch gelang ihnen nie, und irgendwie mussten sie sogar aus Geldnot die Farm verkaufen relativ viel Land verkaufen, aber sie haben uns Nummern wie “Baby” zurückgelassen und bei Attic Records ist jetzt sogar eine Platte mit unveröffentlichten Songs bereits als Pre-Order bestellbar.

Wenn der Wind nachläßt

Wenn man dieser Tage durch die Stadt spaziert oder sich von A nach B bewegt, dann bläst einem der kalte Wind entgegen, aber dennoch wenn man wieder mal an einem Abend eine Bar verlässt und ein gutes Gespräch gehabt hat, dann wärmt einen das oft mehr als man es für möglich hält. Und ein Junge fährt einem mit dem BMX fasst über den Haufen aber es ist nicht schlimm, es ist okay. Man ist kein Rebell und auch kein Schatten, man ist in erster Linie Mensch, und ein Mensch unter Menschen. Einer der in der Früh aufsteht um sich auf den Weg in die Arbeit zu machen, einer der Nachts in seinem Kebap-Laden steht und Kunden bedient, einer der als junger Mensch einen Älteren mit seinem BMX übersieht. Alles passiert und ist gleichzeitig nah, nah an einem nah das man spürt wer einem vertraut, wer mit einem ein Stück des Weges geht oder… Wenn der Wind dann wieder nachläßt, und wir uns durch Gespräche und Begegnungen wieder näher gefühlt haben als es im reinen Sonnenschein möglich wäre, dann verlässt uns dieser Wind wieder um woanders wieder für Wärme und Geborgenheit unter den Menschen zu sorgen.