Graffitikunst aus dem Jahr 2016 via Micro Galleries

Manchmal zahlt es sich aus in Graz abseits der bekannten Pfade zu wandeln und dabei habe ich diese Graffitis einer Kunstaktion aus dem Jahr 2016 (wieder)entdeckt. Bei der Veranstaltung Micro Galleries sind der Grazer Griesplatz, die Reichengasse und die Bürgerspitalgasse vom 29. Juli bis 8. August 2016 eine Woche lang im Zeichen der Kunst im öffentlichen Raum gestanden. Internationale wie lokale KünstlerInnen und Gruppen waren dazu eingeladen Teilbereiche des Griesplatzes neu zu gestalten. Bei den Micro Galleries handelt es sich um eine internationale Kunstveranstaltung die das erste Mal in Graz und damit auch das erste Mal auf dem europäischen Kontinent stattgefunden hat. Weblinks über das Projekt aus dem Jahr 2016 und weiterführende Links zu ProjektteilnehmerInnen:

Micro Galleries – http://microgalleries.org/events/graz/

Artfactory Graz – http://www.artfactory-graz.at

Das Voyeur – http://www.dasvoyeur.com/

Kevin Paydar – http://www.keyvanpaydar.com/

 Ich habe die Graffitis bei meiner Nachhausefahrt (im Februar 2017) abfotografiert und sie waren teil dieser Kunstaktion. Die dargebotenen Fotos sind teils Ausschnitte größerer Arbeiten und da es schwierig ist im Nachhinein detailiertere Informationen über die KünstlerInnen zu finden sind die meisten Fotografien ‚Untitled‘. (Wenn jemand nähere Infos zu den Künstlern hat bin ich über Infos natürlich dankbar.)

The Managers – ein Gedicht von W. H. Auden

Dieses Jahr wäre der Lyriker W. H. Auden 110 Jahre alt geworden. Für den Wahlösterreicher, der 1966 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur erhalten hat, war der kleine Mann immer der Held, denn nicht der neurotische Gipfelstürmer, sondern jener, der den banalen Alltag bewältigt, ist der „true strong man“. In dem Gedicht ‚The Managers‘ hinterfragt er das Weltbild in welchem Firmenchefs leben und verweist auch darauf, dass der durchschnittliche Arbeiter im Gegensatz dazu zu einer Art Nummer im System herabgestuft wird. Für Auden beruhte diese neue Denkart darauf, dass sich immer mehr hierarchische Strukturen (wie sie beim Militär vorzufinden waren) in den Berufsalltag der arbeitenden Bevölkerung eingeschlichen haben. Auden schrieb dieses Gedicht kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges.

The Managers von W. H. Auden

In the bad old days it was not so bad:

The top of the ladder

Was an amusing place to sit; success

Meant quite a lot – leisure

And huge meals, more palaces filled with more

Objects, books, girls, horses

Than one would ever get round to, and to be

Carried uphill while seeing

Others walk. To rule was a pleasure when

One wrote a death sentence

On the back of the Ace of Spades and played on

With a new deck. Honours

Are not so physical or jolly now,

For the species of Powers

We are used to are not like that. Could one of them

Be said to resemble

The Tragic Hero, The Platonic Saint,

Or would any painter

Portray one rising triumph from a lake

On a dolphin, naked,

Protected by an umbrella of cherubs? Can

They so much as manage

To behave like genuine Caesars when alone

Or drinking with cronies,

To let their hair down and be frank about

The world? It is doubtful.

The last word on how we may live or die

Rests today with such quiet

Men, working too hard in rooms that are too big,

Reducing to figures

What is the matter, what is to be done.

A neat little luncheon

Of sandwiches is brought to each on a tray,

Nourishment they are able

To take with one hand without looking up

From papers a couple

Of secretaries are needed to file,

From problems no smiling

Can dismiss. The typewriters never stop

But whirr like grasshoppers

In the silent siesta heat as, frivolous

Across their discussions

From woods unaltered by our wars and our vows

There drift the scents of flowers

And the songs of birds who will never vote

Or bother to notice

Those distinguishing marks a lover sees

By instinct and policemen

Can be trained to observe. Far into the night

Their windows burn brightly

And, behind their backs bent over some report,

On every quarter,

For ever like a god or a disease

There on earth the reason

In all its aspects why they are tired, and weak,

The inattentive, seeing

Someone to blame. If, to recuperate

They go a-playing, their greatness

Encounters the bow of the chef or the glance

Of the ballet-dancer

Who cannot be ruined by any master’s fall.

To rule must be a calling,

It seems, like surgery or sculpture; the fun

Neither love nor money

But taking necessary risks, the test

Of one’s skill, the question,

If difficult, their own reward. But then

Perhaps one should mention

Also what must be a comfort as they guess

In times like the present

When guesses can prove so fatally wrong,

The fact of belonging

To the very select indeed, to those

For whom, just supposing

They do, there will be places on the last

Plane out of disaster.

No; no one is really sorry for their

Heavy gait and careworn

Look, nor would they thank you if you said you were.

W.H. Auden 1948, ‘The Oxford Book of Work’ 1999

W. H. Auden
W. H. Auden

Weitere Informationen zu W. H Auden finden sich bei Wikipedia, ein ausführliches Interview findet sich auf der Webseite der renommierten ‚PARIS Review‘, die wirklich außergewöhnliche Interviews mit englischen/amerikanischen Autoren zu bieten hat. W. H. Auden starb am 29. September 1973 nach einer Lesung im Palais Palffy in einem Wiener Hotel. Für manche war er ein ganz Großer des vorangegangenen Jahrhunderts. Aufmerksam geworden bin ich auf das Gedicht des Lyrikers in dem Buch „Der Allesforscher“ von Heinrich Steinfest, welches im Piper Verlag erschienen ist und derzeit neben meinem Bett liegt. Den Poem habe ich der Seite workthoughts.com entnommen.

Der Beobachter – ein Mural des Wiener Künstlers Golif

Im vergangenen Sommer hat der in Wien lebende und aus Tirol stammende Künstler Golif eines der größten Kunstwerke der Welt mitten in Wien geschaffen. Sein 30.000 qm großes Mural ist nun auch via Google Earth zu sehen (anscheinend reicht es den Begriff ‚Golif‘ als Suchwort einzugeben) und verfehlt seine Wirkung nicht. Das in GraphicNovel Ästhetik gehaltene Riesenmural ist auf der Liegenschaft Karl-Farkas-Gasse 1 in Neu Marx ein weithin sichtbares Zeichen. Befindet man sich aber direkt auf dem Areal ist das Mural durch seine Großflächigkeit nur zu erahnen. Man befindet sich schließlich auf riesigen Flächen von schwarz und weiß. Das ist durchaus beabsichtigt meint Golif ginge es doch darum „Dinge aus der Distanz und aus der Nähe zu betrachten“. Das gesamte Projekt ist frei finanziert und kommt ohne Förderungen aus.

Golif -The Observer © Foto Dieter Brasch
Der Beobachter – Künstler Golif, © Foto von D. Brasch
The Observer by Golif, © Foto von D. Brasch
Der Beobachter – Künstler Golif, © Foto von D. Brasch
The Observer by Golif
Der Beobachter, gestaltet vom Wiener Künstler Golif © Foto von D. Brasch

Der Künstler Golif hat schon früh Erfahrung in verschiedenen Berufen gesammelt. Er arbeitete unter anderem als Vergolder, Schildermaler und Anstreicher. Im Juni 2016 hat er sein Studium an der Universität für Angewandte Kunst bei Prof. Jan Svenungsson abgeschlossen. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Wien.

Happy Resistance to Valentine’s Day

Eigentlich wollte ich hier irgendetwas nerdiges wie ein 1 1/2 stündiges 8bit-Chiptune Valentines-Day Video zum Valentinstag posten, aber dass war mir ja selbst fast zu Hardcore (hardcore -nicht heartcore, nicht glitch-core und auch nicht emo-core). Man soll diesen Valentinstag ignorieren, an ihm vorbeigehen, ihn vorbeigehen lassen, nicht daran ersticken, sich seiner selbst und seiner Stärken bewußt sein, ihn erschießen wie ein Pferd, dass sich das Bein gebrochen hat, auf ihn -scheißn- sozusagen.

Ich weiß auch aus eigener Erfahrung dass Liebe schön ist… aber dass das Leben nicht nur auf der Sehnsuchtsebene aufgebaut ist macht alles manchmal einfach leichter. Danke liebe Lassie Singers. Hilfreich für Singles mit Verstand,Herz und Nieren ist vielleicht auch die eine oder andere Passage aus der Datenbank des Vorrüberschreitens des Künstlerkollektivs Monochrom . Ein kleiner Auszug:


Eintrag 362: malexb AT t-online.de 1992, Frankfurt. Dialog zwischen einem befreundetem Pärchen, sie Model (M) und er Bodybuilder (B). Beide dem Alkohol sehr zugetan.

B: „Ich brauche keinen Alkohol um lustig zu sein!“
M: „Aber ich brauche Alkohol, um dich lustig zu finden.“

Ein Jahr später haben die beiden dann geheiratet.


Eintrag 582: georg Wien im 28A, Sitznachbar telefoniert:

„Ich hab heute mit deinem Scheiß-Gynäkologen geredet! Das gibt es nicht! Du lügst mich an!“.

Danach hat die andere Seite scheinbar aufgelegt….

Murmelt leise Schimpfwörter.


Danke Monochrom. Wirklich danke und danke eben auch an die Lassie Singers. Solche Nummern retten mich über diesen Tag. Neben ihrer emotionalen Hymne Liebe wird oft überbewertet finde ich ‚Faible für Idioten‘ fast noch besser weil es einfach eine altbackene berlinerisch-romantische Liebesschnulze ist, im positiven Sinn. Ganz nach Art der Hamburger Schule, natürlich.

Was in Beziehungen eben so alles schief gehen kann darüber singt auch Stromae. Wo sich doch in allen großen Liebesliedern das Scheitern oder das Unerreichbarsein des/der Angebetenen so positiv auf die Verkaufszahlen auswirkt. Typisch menschlich, oder? Ein Auszug des Textes des franzöischen Musikers (hier auf englisch)

[…] I’m single, Since yesterday, fuck it. I can’t have a baby and well it’s not… Hey come back, just 5 minutes, I didn’t insult you. I’m polite, respectful and definitely pissed. You’re not gonna want to talk to a guy like me, huh If you’d only seen me yesterday day. I was wonderful. Wonderful. […]

Aber weil man ja auch an die Liebe glauben -soll darf muß – hier noch mein Lieblingsvideo von ‚The Avalanches‘, die übrigens mit Wildflower ein gutes solides Hiphop Album abgeliefert haben und ich das große Herz am Ende des Videos doch auch etwas süß finde, weils so schön kitschig ist.

Wahrscheinlich bin ich ja im Grunde meines Herzens ein hoffnungsloser Romantiker. Eine Einstellung die sich ja bei genauerer Betrachtung des Beitrages in seiner Grundstimmung immer wieder findet. because I’m me.

!HAPPY RESISTANCE TO VALENTINE’S DAY. WHATEVER.

Aufruf zur Neugestaltung der SUB Außenfassade – und a bissl mehr…

Wie man der Webseite des SUB entnehmen kann schreibt das SUb-Team die Neugestaltung der Außenfassade aus. Das SUB besteht schon seit mehr als 15 Jahren und auch  ich habe dort meine jüngeren Jahre verschwendet ehrenamtlich tätig verbracht. Für die einen ist es eine heruntergekommene Punk-Windn. Für andere aufgeschlossenere Zeitgenossen unter uns lohnt es sich immer wieder mal vorbeizuschauen. Die dargebotenen Konzerte überraschen immer wieder und nebenbei ist das Bier recht günstig. Das SUB wird als Verein geführt, die Entscheidungen über Veranstaltungen und Ausrichtung wird in einem wöchentlichem Plenum besprochen.

SUB - Vereinslokal in Graz
Das SUB wie wir es kennen und wohl auch lieben. Aus Alt…

Eigentlich kann jede/r mitmachen, sich einbringen, muß dafür aber auch Verantwortung übernehmen. Heißt in Realität auch mal für einen Bardienst um 3 Uhr in der früh auf der Matte stehen.

Für junge MusikerInnen in Graz bietet das Sub, welches als Art Probebühne fungiert auf niederschwellige Weise die Möglichkeit ein Konzert oder eine Party auf die Beine zu stellen. Aber es gibt auch viele internationale Gäste vor allem aus dem Punkrockbereich, da jene Jugendkultur gut vernetzt ist. Aber man/frau kann hier natürlich auch eine Lesung veranstalten oder ein kleines Kunstprojekt starten/intitieren. Zumindest haben wir das früher auch so gemacht. Wichtig ist das Vereinswesen für junge Leute aus meiner Perspektive weil es einem die Möglichkeit gibt selbstbestimmt und eigenverantwortlich mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten und Erfahrungen damit zu machen etwas auf die Beine zu stellen oder auch mal nicht einer Meinung zu sein und trotzdem den Konsens zu suchen. Ach, alte Erinnerungen. Aber zurück zum Thema. Neben wirklich guten Konzerten im Punk/Rockbereich ist das Sub über die Jahre etwas heruntergekommen.

… wird neu. Die Gestaltung der Fassade des SUB wird ausgeschrieben.

Das Sub ruft also dazu auf sich Gedanken über die Gestaltung der Außenfassade zu machen, jene zu Papier zu bringen oder einen Entwurf am Computer zu machen und jenen einzureichen.

Die Entwürfe können bis 8. 4. 2017 per Mail oder auf dem Postweg ans SUB gesendet werden. In einem früheren Beitrag auf der Homepage des SUB sind für die Fassade 1500 Euro eingerechnet worden, für den Gewinner gibt es aber laut Ausschreibung keinerlei finanzielle Entschädigung, was ich persönlich etwas schade finde. Das SUB erhielt den Zuschlag vom Bürgerinnenbudget, der wahrscheinlich letzten medienwirksamen Aktion der Piratenpartei in Graz, doch denke ich wird das Geld für Instandsetzungsarbeiten im Innenbereich des Vereinslokales verwendet werden. Der siegreiche Entwurf sollte auf jeden Fall vom Gewinner selbst vor Ort umgesetzt werden können. Des weiteren wird von allzu detailverliebten Entwürfen seitens des SUB-Teams abgeraten, da die neue Fassade auch vom SUB selbst nach vandalistischen Aktionen wieder instand gehalten werden soll. Da das SUB am Kaiser Franz Josefs Kai, nahe der Altstadt gelegen ist, und die Grazer Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, muß das SUB, innerhalb der Altstadtschutzzone liegend den Entwurf bei der Altstadtsachverständigenkommission einreichen. Sollte der Gewinnerentwurf von der Kommission abgelehnt werden nimmt sich das SUB die Freiheit heraus den zweitplatzierten Entwurf einzureichen. Aber vielleicht besteht für den/die GewinnerIn die Möglichkeit seinen/ihren Siegerentwurf nachzubessern und ihn nochmals einzureichen. Ich schaue auch heute gerne noch ab und zu im SUB vorbei. Das SUB ist auch etwas einzigartiges, lebendiges von Graz und dass es das Vereinslokal nach all den Jahren noch gibt, finde ich schön.

Das SUB ist am Kaiser Franz Josej Kai Nr. 66 zu finden. Auf der Homepage werden immer die neuesten Infos zu Konzerten und Veranstaltungen gepostet. näheres auf http://susubsub.at. Link zum Info-PDF der Ausschreibung: http://subsubsub.at/texte/fassadenausschreibung2017.pdf |Eine detailierte Ausschreibung sowie eine Vorlage findet ihr via: http://subsubsub.at/SUb_Fassade_Neu.zip

Edel Rodriguez – Illustrator des aktuellen Spiegel Covers

Edel Rodriguez Cover der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazines der Spiegel polarisiert, keine Frage. Vielleicht war es auch ein Interesse seitens der Redaktion auf die Politik des neuen Präsidenten der USA quasi eine Antwort zu geben. Anscheinend soll der Artikel im Magazin gut recherchiert sein und auf Fakten beruhen, die die wesentlichen politischen Motive eines D. Trump aus der Arbeitsweise des Präsidenten herleiten, welche einen selbst beim Lesen wiederum beunruhigen können. Ich muss gestehen für mich ist das Cover an der Grenze zum guten Geschmack. Geht das nicht zu weit?, fragt man sich da.

Edel Rodriguez
Edel Rodriguez in seinem Studio

Für den Illustrator und Exil Kubaner Edel Rodriguez, der für das Cover verantwortlich ist, kann es wahrscheinlich gar nicht weit genug gehen. Rodriguez floh während des ‚Mariel boatlift‘ mit 9 Jahren mit seiner Familie aus Kuba. Sein Vater eröffnete ein Truck-Business und Edel Rodriguez studierte am renommierten Pratt College in New York und der Hunter Universität. 1994, im Alter von 26 Jahren war er der jüngste Art Director des Time Magazins, verantwortlich für die kanadische und lateinamerikanische Ausgabe des Magazins. Diese Funktion behielt er bis 2008 inne, als er sich dazu entschloss sich mehr der Illustration von Kinderbüchern (z.B. Buchillustration zu ‚Sergio makes a splash‘) und Auftragsarbeiten anderer großer Magazine wie dem Playboy Magazin oder der New York Times zu widmen.

Rodgriguez Arbeiten sind aber nicht nur grafischer Art. Ausstellungen in Los Angeles, Toronto, New York, Dallas, Philadelphia, und Spanien unterstreichen auch sein malerisches Können. Von seiner persönlichen Geschichte geprägt, arbeitet er große Themen wie religiöse Rituale, Politik, Erinnerung und Nostalgie in seine sehr figurative Arbeiten mit ein.

Prey von Edel Rodriguez
© Edel Rodriguez, Titel: ‚Prey‘, Acryl auf Papier
Snips von Edel Rodriguez
© Edel Rodriguez Titel: ‚SNIPS‘, Acryl auf Papier
Web von EdelRodriguez
© Edel Rodriguez – Titel: ‚WEB‘, Acryl auf Papier

Er arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien, er kombiniert die Malerei mit Druckverfahren, Strichzeichnung, Pastellfarben und bearbeitet seine Werke auch digital nach. Auffallend dabei sind die immer wiederkehrenden Farben rot, schwarz und weiß, die für viele Arbeiten stilprägend sind. Rodriguez erklärt es sich mit einer persönlichen Rückeroberung einer Farbe, die durch totalitäre Regime stark vereinnahmt worden ist.

[…]It was a way of taking ownership of something that I felt had oppressed my friends and family, and included many photographs of them behind a curtain of translucent red paper.[…] Quelle: Interview bei Moxie Sozo

Edel Rodriguez erhielt 2012 die Goldmedaille der Society of Illustrators, er hat Buchcovers für den nigerianischen Autor Chinua Achebe, einem Vater der modernen afrikanischen Literatur, entworfen und lebt/arbeitet in New York.